Artikel-Schlagworte: „Wirtschaft“

Müssen Cookies bald genehmigt werden

Mittwoch, 18. November 2009 verfasst von Alexander Schell

Die EU denkt über eine Verschärfung der Datenschutzrichtlinien in Bezug auf Cookies (Textdateien, die auf dem Computer des Benutzers angelegt werden um Informationen zu speichern) nach. Demnach dürfen Seitenbetreiber nur dann ein Cookie setzen, “wenn der Benutzer klare und verständliche Informationen erhalten und seine Zustimmung gegeben hat”. Laut Meinung vieler Online-Medien wäre es eine Katastrophe und  eine erhebliche Behinderung für die gesamte Online-Wirtschaft.

Im eCommerce werden Cookies beispielsweise für einen anonymen und bequemen Einkauf verwendet (Session-Cookies). Zudem nutzen viele Dienste die Cookies für die “Angemeldet bleiben”-Funktionen indem sie für den Zugang benötigte Daten in Cookies auslagern. Die Werbebranche nutzt Cookies um anonyme Benutzerdaten zu sammeln, z.B. kann ein Cookie informationen enthalten ob ein bestimmter Banner schon einmal angezeigt wurde.

Wie man sich vorstellen kann, würde es der europäischen Internetwirtschaft enorm erschwert werden eBusiness zu betreiben. Von den Nachteilen gegenüber nicht-europäischen Ländern ganz zu schweigen. Einen Ausnahmefall sieht die Regelung allerdings vor: Wenn das Cookie “unbedingt erforderlich” ist, darf es auch weiterhin direkt auf dem Computer des Surfers abgelegt werden.

Eine Regelung welche Zulasten der (bereits jetzt überlasteten) Gerichte geht, zumal die Verordnung natürlich auch ins nationale Recht aller EU-Mitglieder umgesetzt werden muss. Das erklärte Ziel mit dieser Verordnung die Verbreitung von Schadsoftware einzudämmen wird damit definitiv nicht erreicht, denn dazu ist die Cookie-Technik bei weitem zu primitiv.

Die Fälle von dubiosen Plänen, Gesetzesentwürfen und Restriktionen seitens der Politik (national und paneuropäisch) häufen sich immer mehr. Der gesamten Internet-Branche wäre es zu wünschen, wenn die Politiker mehr Kompetenz in Sachen Internet vorweisen würden oder sich zumindest halbwegs kompetenter Beratung bedienten.

Aufschwung erzeugt Fachkräftemangel

Donnerstag, 12. November 2009 verfasst von Alexander Schell

In einer Krise werden Sie entlassen und beim Aufschwung fehlen Sie dann. “Der Bedarf an IT-Experten ist trotz der angespannten konjunkturellen Lage sehr hoch”, warnt der Bitkom. Derzeit sind ca. 20.000 offene IT-Stelle zu vergeben, davon laut Studie 13.000 in den Anwenderbranchen. Im ITK-Bereich sind 7.000 Jobs verfügbar,5.500 sogar direkt bei Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen. Hauptsächlich werden derzeit Software-Entwickler und Projektmanager gesucht.

Diesen Trend hat die Schell Concepts bereits zu Beginn der Wirtschaftskrise erkannt und deshalb einen Freiberufler-Service eingerichtet. Haben auch Sie Fachkräftemangel, scheuen Sie sich nicht davor uns zeitweise oder auch langfristig als Freiberufler einzuspannen. Wir freuen uns auf zahlreiche Aufträge.