Laut aktuellen Umfragen sind OnlinehĂ€ndler recht bodenstĂ€ndig was die Marketingmöglichkeiten im Internet anbelangt. OnlinehĂ€ndler zeigen sich wenig Experimentierfreudig gegenĂŒber neuen Trends und modernen Werbeformen.
Nur ein sehr kleiner Teil hat Konzepte zu selbstregulierenden MarketingmaĂnahmen wie Social Shopping, Word-to-Mouth-Marketing (Empfehlungsmarketing) oder Reselling. Des weiteren lehnen die meisten HĂ€ndler Shoppingclubs und Preisdynamische Angebote ab (Angebot des Tages). Selbst Twitter, unserer Meinung nach ein sehr effizientes Marketingtool, das sehr einfach in dem Marketing-Mix integriert werden kann und speziell im B2C-Segment sehr erfolgversprechend ist, nutzen die OnlinehĂ€ndler kaum. Ganz zu schweigen von Widgets, Gadgets oder sonstigen Software-Tools.
Gemacht wird was sich etabliert bzw. bewÀhrt hat. Zu den grundlegenden Marketingmethoden zÀhlen Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Marketing, E-Mail Marketing, Blogs und Preisvergleichsplattformen. Auch virtuelle MarktplÀtze scheinen den HÀndlern mittlerweile geheuer zu sein. Viele hatten zu Anfang unberechtigterweise die Furcht vor Kannibalisierung der eigenen Kundschaft, und somit Verlust der Kunden an die MarktplÀtze.
Mehr Mut zeigen die OnlinehĂ€ndler bei vermeintlich neuen, unter Trendsettern jedoch lĂ€ngst eingesetzten, Marketingmöglichkeiten wie Benutzer-Bewertungen und die sogenannte “After Search Navigation”. Damit werden Nutzer bei falschen oder nicht vorhandenen Suchtreffern abgeholt und zu dem gewĂŒnschten oder einem alternativen Angebot gelotst.
Das groĂe Boom-Thema Mobile Shopping weckt hohes Interesse, jedoch fehlt hier momentan bei den meisten das entsprechende Know-How fĂŒr die Art und Weise der Kundenansprache bzw. die technische Abwicklung.