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Neue Skype-Version mit Screen Sharing

Freitag, 12. März 2010 verfasst von Alexander Schell
© 2010 Skype Limited

© 2010 Skype Limited

Die aktuell erschienene Skype-Version 2.8 ist dank der neuen “Screen Sharing”-Funktion unser Softwaretool der Woche.

Für alle, die Skype noch nicht kennen: Skype ist ein typischer Instant Messenger, der auf Voice- und Videochat sowie Voice over IP, kurz VoIP (Internettelefonie), spezialisiert ist. Dabei sind Gespräche, Video- und Textchats zwischen zwei Skype-Nutzern kostenfrei. Lediglich das Telefonieren in das Fest- oder Mobilnetz sowie das Versenden von SMS kosten Geld. Dieses wird von einem Prepaid-Konto abgebucht, welches man bequem per Online-Payment wie PayPal, giropay oder per Kredikartenzahlung, EC-Karte oder durch paysafe-Zahlscheine aufladen kann. Soweit nichts Neues für diejenigen, denen Skype ein Begriff ist.

Neu ist in der aktuellen Skype-Version 2.8 allerdings die “Screen Sharing”-Funktion. Damit lässt sich der aktuelle Bildschirminhalt beim Gegenüber abbilden. Dadurch eröffnet sich Skype-Usern ein enormes Potenzial vor allem im Bereich Tutorials, Anleitungen und HowTo’s. Man muss nichts mehr umständlich erklären, sondern kann es seinem Gegenüber einfach zeigen. In Verbindung mit der “Conference Call”-Funktion sind sogar ganze Online-Seminare denkbar.

Denen, die den vielen Vorteilen von Skype bislang entsagen konnten, macht es Skype mit seinem “Screen Sharing” nun noch schwerer, zumal Skype ein Tool ist, welches kostenlos zum Download bereit steht.

Inkscape. Open-Source Vector-Editor

Freitag, 12. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
Redrawn Inkscape logo by Andy Fitzsimon. Original uploader was Dagibit at en.wikipedia

Redrawn Inkscape logo by Andy Fitzsimon. Original uploader was Dagibit at en.wikipedia

Das Open-Source Vektorgrafikprogramm Inkscape ist die kostenlose Alternative zu den gängigen, nicht ganz günstigen Vektorprogrammen wie Illustrator, Freehand (mittlerweile von Adobe aufgekauft und eingestampft) oder CorelDraw.

Betrachtet man die Arbeiten, die in Zusammenhang mit Vektoren anfallen, wie Formen, Pfade, Texte, Markierungen, Klonen, Transparenzeffekte (alpha), Transformationen, Farbverläufe, Muster, Ebenen und Gruppen, kann Inkscape locker mit den oben genannten Kontrahenten mithalten.

Auch hinsichtlich der Effektpalette (Filter, Effekte) hat das Programm einiges im Repertoire. Einzig bei den 3D-Effekten kommt das Tool nicht ganz an die kommerziellen Vertreter ran.

Insbesondere im Falle von Illustrator zieht Inkscape ganz klar den Kürzeren, wenn es um den Gesamt-Workflow mit anderen Programmen der Adobe-Produktfamilie (Photoshop, Fireworks, InDesign etc.) geht.

Inkscape ist für MacOS X, Linux und Windows kostenfrei zum Download verfügbar. Das native Datenformat von Inkscape ist das vom W3C standardisierte SVG-Dateiformat (Scalable Vector Graphics), Formate wie PostScript, PDF, EPS, JPEG, PNG und TIFF können allerding problemlos im- und exportiert werden.

Wer also nicht auf einen schnellen Workflow angewiesen ist und kein Geld für kostenpflichtige Produkte zur Verfügung hat, für den ist Inkscape eine echte Perle unter den Open-Source-Programmen.

Mozilla präsentiert Thunderbird 3

Freitag, 11. Dezember 2009 verfasst von Alexander Schell
Mozilla Thunderbird 3

Mozilla Thunderbird 3

Der nach 2 Jahren Entwicklung nun neu erschienene Thunderbird 3 bringt über 2.000 Änderungen mit sich. Die wichtigsten Neuerungen haben wir für Sie zusammengetragen.

Die neuen Tab-Funktion:
Damit können Sie Ihre E-Mails in separaten Reitern anordnen. Thunderbird nutzt die Funktion selbst z.B. für die Darstellung der Suchergebnisse.

Neue Suchtechnologie:
Mozilla sprendiert seinem E-Mail-Client neue Suchfunktionen und -filter. Damit lassen sich E-Mails wie bereits bekannt nach Wörtern, Sätzen oder Dateien durchsuchen. Selbst die Dateianhänge werden teilweise mit durchsucht. Ebenfalls neu ist der Zeitleisten-Suchfilter. Damit lässt sich die Suche durch Einschränkung des Suchzeitraumes weiter verfeinern.

E-Mail-Account Wizard:

Mit dem neuen Kontenassistenten müssen Sie keinerlei Einstellungen mehr für IMAP, SMTP und SSL/TLS kennen. Benutzername oder/und die E-Mail-Adresse und das Passwort genügen hier bereits, den Rest macht der Wizard für Sie. Und so funktioniert’s: Haben Sie eine @web.de, @gmx.de, @msn.de oder @gmail.de E-Mail-Adresse, so kennt Mozilla die jeweiligen Servereinstellungen bereits. Sind diese nicht bekannt weil Sie keinen so prominenten Anbieter haben, müssen Sie die Einstellungen wie früher manuell eingeben, können diese jedoch Mozilla zur Speicherung freigeben. Somit werden alle weiteren Adressen dieser Domain nun vom Mozilla-Wizard erkannt… so zumindest der Plan.

Wir bevorzugen den Open-Source E-Mail-Client vor allem wegen der einfachen Addon-Verwaltung, welche die Mozilla-Produkte auszeichnet. Diverse Zusatzfeatures können hier einfach und ohne jede Mühe mit Hilfe von zahlreichen Addons ergänzt werden.

Format Factory konvertiert Dateien kostenlos

Freitag, 13. November 2009 verfasst von Alexander Schell
Format Factory konvertiert Dateien

Format Factory konvertiert Dateien

Mit dem kostenlosen Tool “Format Factory” wandeln Sie alle gängigen Video-, Audio- und Bilddaten in Ihr gewünschtes Format um. Selbst Formate für mobile Geräte wie Handys, Smartphones oder PDAs werden unterstützt.

Einfach die Quelldatei in das entsprechende Fenster von Format Factory ziehen, Zielformat auswählen und Dateien umwandeln. Einfacher geht es wirklich nicht. Dabei müssen die Dateien nicht mal auf Ihrer Festplatte liegen. Eine Konvertierung ist von CD bzw. DVD ebenso möglich wie von einem mobilen Datenträger wie USB-Stick oder externer Festplatte. Selbstverständlich bietet das Tool auch eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten für die entsprechenden Formate (wie z.B.Input- und Output-Einstellungen etc.).

Als Betriebssystem wird momentan leider nur Windows unterstützt, dafür aber in allen Versionen. Wir hoffen dass die Linux- und Mac-Fans ebenfalls irgendwann einmal die Vorteile dieser Software nutzen können.

Eine Übersicht der unterstützten Dateiformate sowie die neueste Version der Software finden Sie auf der (leider nicht in Deutsch verfügbaren) Produktwebsite.

Daten verschlüsseln mit TrueCrypt

Freitag, 6. November 2009 verfasst von Alexander Schell
Daten verschlüsseln mit TrueCrypt

Daten verschlüsseln mit TrueCrypt

TrueCrypt ist eine Software zur Verschlüsselung von Festplatten, Festplatten-Teilen (Ordner, Dateien) oder Wechseldatenträgern.

TrueCrypt ist kostenlos da es eine freie Open-Source-Software ist und läuft auf den meisten gängigen Betriebssystemen wie Windows 7/Vista/XP, Mac OS X, und diversen Linux-Distributionen. TrueCrypt ist sogar als Portable-Version zum Einsatz auf USB-Sticks, PDAs oder Smartphones verfügbar.

Die Nutzung ist extrem einfach. Man startet TrueCrypt, legt ein Volume an (sprich ein in sich geschlossenes, gut verschlüsseltes Dateipaket), vergibt ein Kennwort und schon kann man Dateien auf dem virtuellen Laufwerk (Volume) ablegen. Diese werden dann automatisch verschlüsselt und lassen sich nur mit Hilfe von TrueCrypt und dem (hoffentlich starken) Kennwort wieder herstellen.

Ein muss für jeden der sensible Daten auf dem Laptop, USB-Stick oder Smartphone mit sich herumträgt.