Artikel-Schlagworte: „Suchmaschinenoptimierung“

Welche Marketingmöglichkeiten Onlinehändler bevorzugen

Mittwoch, 21. Oktober 2009 verfasst von Alexander Schell

Laut aktuellen Umfragen sind Onlinehändler recht bodenständig was die Marketingmöglichkeiten im Internet anbelangt. Onlinehändler zeigen sich wenig Experimentierfreudig gegenüber neuen Trends und modernen Werbeformen.

Nur ein sehr kleiner Teil hat Konzepte zu selbstregulierenden Marketingmaßnahmen wie Social Shopping, Word-to-Mouth-Marketing (Empfehlungsmarketing) oder Reselling. Des weiteren lehnen die meisten Händler Shoppingclubs und Preisdynamische Angebote ab (Angebot des Tages). Selbst Twitter, unserer Meinung nach ein sehr effizientes Marketingtool, das sehr einfach in dem Marketing-Mix integriert werden kann und speziell im B2C-Segment sehr erfolgversprechend ist, nutzen die Onlinehändler kaum. Ganz zu schweigen von Widgets, Gadgets oder sonstigen Software-Tools.

Gemacht wird was sich etabliert bzw. bewährt hat. Zu den grundlegenden Marketingmethoden zählen Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing, Affiliate-Marketing, E-Mail Marketing, Blogs und Preisvergleichsplattformen. Auch virtuelle Marktplätze scheinen den Händlern mittlerweile geheuer zu sein. Viele hatten zu Anfang unberechtigterweise die Furcht vor Kannibalisierung der eigenen Kundschaft, und somit Verlust der Kunden an die Marktplätze.

Mehr Mut zeigen die Onlinehändler bei vermeintlich neuen, unter Trendsettern jedoch längst eingesetzten, Marketingmöglichkeiten wie Benutzer-Bewertungen und die sogenannte “After Search Navigation”. Damit werden Nutzer bei falschen oder nicht vorhandenen Suchtreffern abgeholt und zu dem gewünschten oder einem alternativen Angebot gelotst.

Das große Boom-Thema Mobile Shopping weckt hohes Interesse, jedoch fehlt hier momentan bei den meisten das entsprechende Know-How für die Art und Weise der Kundenansprache bzw. die technische Abwicklung.

Warum zwei drittel aller Firmen kein SEO betreiben

Mittwoch, 7. Oktober 2009 verfasst von Alexander Schell

67% aller Unternehmen betreiben kein SEO. Sehr verwunderlich da in Fachkreisen SEO als Pflichtkür für Websitebetreiber gilt.

Die Gründe sind einfach. Die Mehrheit (37%) hat es probiert und war schlicht und ergreifend enttäuscht von den Ergebnissen. Dies deckt sich mit den Warnungen der SEO-Experten, dass zu viele schwarze Schafe auf dem SEO-Markt existieren. Weitere 32% der Unternehmen versprechen sich in anderen Werbeformen mehr von ihrem Werbebudget. Lediglich 17% sind in der Planungsphase für aktives SEO.

Hauptsächlich mittlere Unternehmen sind von den Ergebnissen enttäuscht. Dies liegt vermeintlich daran dass lediglich große Unternehmen die Kapazitäten und Mittel haben effizientes SEO zu betreiben.

Wir sind der Auffassung, dass viele Unternehmen eine Enttäuschung verhindern könnten, indem sie mehr Wert auf ständiges Controlling und die Vorbereitung lägen. In den besagten Unternehmen fehlt es oftmals an qualifiziertem Fachpersonal, welches die SEO-Strategie mit der Agentur ausarbeitet und das anschließende Controlling samt Validierung der Ergebnisse übernimmt. Mit unserer Online-Agentur Schell Concepts bieten wir Ihnen unter anderem genau diese Dienstleistung an.

Die Zahlen haben wir einer aktuellen Studie der Sumanauten entnommen, die Sie auf der Unternehmenswebsite unter “SEO-Studie” downloaden können.

Suchmaschinenoptimierung wird sich wandeln

Montag, 20. Juli 2009 verfasst von Alexander Schell

Mit der rasanten Zunahme von Portalen, Communities, Bewertungsplattformen, Sozialen Netzwerken, Preissuchmaschinen und weiteren User Generated Content-Plattformen entwickelt sich das Internet immer mehr zum web 2.0 (ja, schon wieder das Wort). Da Inhalte zunehmend aus Benutzereingaben generiert werden und die von der unternehmensseite veröffentlichten Inhalte mehr und mehr von einer Inhouse SEO-Abteilung betreut werden, muss sich die SEO-Branche in absehbarer Zeit von Ihrem bisherigen Tagesgeschäft lösen und neue Verkaufsargumente etablieren.

Heutzutage geht es immer weniger um OnSite-Optimierung wie Meta-Tags, Keywords oder eine saubere Architektur. Dies gehört mittlerweile zum Standardportfolio eines guten Web-Entwicklers respektive einer Web-Agentur oder es wird, wie bereits erwähnt, Inhouse geregelt. Bei der OffSite-Optimierung (Linkbuilding, Online-PR, Verzeichnislistenpflege, Linkkauf etc.) ist die Situation nicht ganz so akut, die Tendenz weist aber weg von spezialisierten SEO-Agenturen hin zu Inhouse-Lösungen oder Full-Service-Anbietern.

Der Grund ist ein ganz Einfacher: Geld. Unternehmen sind, insbesondere durch die Wirtschaftskrise, nicht länger bereit hohe Summen in Maßnahmen zu investieren, von denen sie nicht einmal ein Feedback erhalten. Aussagekräftige Reportings sind oftmals nicht vorhanden, werden von den Kunden missverstanden oder fehlinterpretiert weil fundierte Grundkenntnisse nicht vermittelt werden. Nur in wenigen Ausnahmefällen profitieren Kunden spürbar und nachweislich von der SEO-Betreuung.

Aber wie können SEO-Agenturen nun auftrumpfen? Sie müssen für den Kunden zu “Content Controllern” werden. Da Inhalte oftmals nicht mehr in der Hand der Unternehmen liegen, sondern in der des Users, muss die Aufgabe der SEO-Agenturen eine steuernde und überwachende werden. Stichwörter hierbei Online-PR, Reputations-Management, Social Networking. SEO-Agenturen müssen zu einem “Must-Have” jeder PR-Abteilung werden, da sich diese kaum mit den technischen Gegebenheiten des Internets, geschweige denn der Suchmaschinen auskennen. Hierdurch erfahren Unternehmen einen bisher nicht vorhandenen Mehrwert in der Außenkommunikation und SEO-Agenturen können Ihr Know-How dort einbringen wo es am effektivsten ist: an der Informationsquelle.