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Verschenktes Potenzial beim E-Mail-Marketing

Donnerstag, 21. Januar 2010 verfasst von Alexander Schell
Potenziale im E-Mail-Marketing

Potenziale im E-Mail-Marketing

Nur knapp die Hälfte aller Industrieunternehmen nutzt E-Mail-Marketing als Werkzeug für ihre Außenkommunikation. Dies geht aus einer Studie von Artegic mit dem Titel “E-Mail Marketing wird Top-Thema in Industrieunternehmen” hervor, die Sie kostenlos (unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse) herunterladen können.

“Knapp die Hälfte ist doch gut”, werden manche sagen, aber nicht, wenn für die Studie nur Top-Unternehmen befragt wurden. Von diesen 46% der E-Mail-Marketing-affinen Unternehmen verzichtet mehr als die Hälfte auf eine statistische Analyse der Kommunikation. Umsatz- und Optimierungspotenzial wird hier leichtsinnig verschenkt.

Ebenso verschenkt werden Potenziale bei der E-Mail-Gestaltung. Nur 4% setzen beim Format auf die sogenannte “Multipart E-Mail”. Hier besteht die E-Mail sowohl aus einem HTML-Quelltext für die optisch ansprechende Variante als auch aus einem reinen Text-Teil, falls keine HTML-Ansicht möglich ist. Für 22% der Firmen scheint dies wohl zu aufwendig zu sein, denn die setzen auf rein textbasierte E-Mails. Nur zur Erinnerung: Wir sprechen immer noch von industriellen Top-Unternehmen.

Ironischerweise gehen knapp 75% aller Befragten von einer Zunahme der E-Mail-Nutzung im Marketing- und Kommunikationsmix aus. Na dann, ran an die Arbeit. Es gibt viele Prozesse zu optimieren.

Wie sich Kunden vor dem Kauf informieren

Montag, 18. Januar 2010 verfasst von Alexander Schell
Online-Recherche vor dem Kauf

Online-Recherche vor dem Kauf

Laut der Studie “Kaufentscheidung: Überzeugungskraft kommt aus dem Internet” von TNS Infratest, bei der über 6.000 Internetnutzer aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und Spanien befragt wurden, recherchieren die meisten Nutzer (nämlich 66 %) vor dem Produktkauf in Suchmaschinen. Dies gilt sowohl für den Online-Einkauf als auch den Einkauf im stationären Ladengeschäft.

Auf Platz zwei der am häufigsten verwendeten Recherchemethoden liegen die Webseiten von Einzelhändlern (59%). Deutsche Einzelhändler genießen somit ein hohes Vertrauen bei den Verbrauchern und spielen für den Produktverkauf eine wichtige Rolle.

Im Mittelfeld positionieren sich Preisvergleichsseiten, Hersteller- bzw. Dienstleisterwebsites und Online-Auktionswebsites.

Überraschenderweise wird Social Media (Web 2.0 Kritikwebsites, Foren, Videoportale, Blogs, Social Networks und Microblogs) von den befragten Teilnehmern kaum für die Recherche genutzt. Spitzenreiter sind hier die Verbraucherkritikwebsites mit 32%. Die stark gehypten Videoportale (youTube, myVideo, clipfish u.s.w.) liegen mit lediglich 11% im unteren Bereich der genutzten Informationsmöglichkeiten.

Wie die Suchintensität bei ausgewählten Warengruppen aussieht, was die Hauptmotive der Suche sind und welche Strategien die Nutzer bei der Internet-Recherche anwenden können Sie in der kostenlos erhältlichen Studie nachlesen.

Marken-Websites ohne Online-Shops enttäuschen Kunden

Donnerstag, 14. Januar 2010 verfasst von Alexander Schell
DMC Digital Media Center

DMC Digital Media Center

Bereits im Februar 2008 hat die dmc digital media center GmbH eine Ad-hoc-Studie über die Anforderungen der Nutzer an Marken-Websites durchgeführt. Jetzt wurde untersucht, was sich seitdem verändert hat. Wo wollen Nutzer Markenprodukte kaufen, welche Erwartungen stellen sie inzwischen an einen Marken-Online-Shop und was bewegt sie dazu, Markenprodukte lieber im Online-Shop der Marke zu kaufen?

Markentreue sind enttäuscht: 80 Prozent der Nutzer fragen sich, warum eine Marken-Website keinen eigenen Online-Shop hat. 75 Prozent sind enttäuscht und sogar jeder Zweite ist verärgert darüber. Aus Kundensicht ist das Urteil klar: 85 Prozent erwarten, dass eine Marken-Website einen Online-Shop bietet. [...]

Fazit: Marken brauchen einen Online-Shop

Heute bestätigt sich der Trend von gestern: Die Ergebnisse beweisen wie schon 2008, dass Marken mit einem Online-Shop präsent sein sollten. Den Studienergebnissen zufolge sollte der Marken-Online-Shop dem stationären Handel in nichts nachstehen. Produktsortiment und Serviceangebot müssen die Nutzer überzeugen. Einen markengerechten Online-Shop aufzusetzen erfordert Strategie und Zeit. Doch die Mühe lohnt sich: Die Marke bekommt eine breitere Bühne, Kunden werden animiert zu Spontan- und Zusatzkäufen und neue Kundenkreise werden erschlossen.

Den überaus interessanten Artikel in voller Länge finden Sie im Pressebereich der DMC.

Quelle: DMC.de (http://www.dmc.de/nc/ueber-dmc/presse/presse-details/article/marken-websites-ohne-online-shops-enttaeuschen-kunden-244//abp/36.html)