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Facebook erhält Patent für individuelle Newsfeeds

Freitag, 26. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
Newsfeeds werden außerhalb Europas bald richtig teuer

Newsfeeds werden außerhalb Europas bald richtig teuer

Das US-Patentamt spricht Facebook das Patent #7,669,123 zu. Hier der Originaltext:

“A method for displaying a news feed in a social network environment is described. The method includes generating news items regarding activities associated with a user of a social network environment and attaching an informational link associated with at least one of the activities, to at least one of the news items, as well as limiting access to the news items to a predetermined set of viewers and assigning an order to the news items. The method further may further include displaying the news items in the assigned order to at least one viewing user of the predetermined set of viewers and dynamically limiting the number of news items displayed.”

Kurz zusammengefasst: Der Text beschreibt die Funktionsweise eines Newsfeeds in einem Social Network beschrieben, mitsamt seiner viralen Verbreitung durch Links und Zuordnung zu Usern. Facebook nennt diesen Feed “Activityfeed”.

Wenn Facebok sich dazu entscheidet sein Patent geltend zu machen, hat die Entscheidung des US-Patentamtes gravierende Auswirkungen auf das gesamte Web 2.0 und alle Social Networks. Diese müssten dann die Newsfeed-Funktion entfernen oder izenzieren. Europa ist von dieser Regelung ausgeschlossen, denn hier gelten solche Softwarepatente zum Glück nicht.

Microsoft und Amazon schließen Patentabkommen

Mittwoch, 24. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
©2010 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

©2010 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Der Softwarekonzern Microsoft und der Onlinehändler Amazon haben ein Patentabkommen geschlossen. Es umfasst die gegenseitige Lizenzierung von Patenten und somit eine breite Palette an Techniken, darunter auch solche, die Amazons E-Reader Kindle betreffen.

Microsoft bestätigte, für dieses Abkommen eine Zahlung in nicht genannter Höhe erhalten zu haben, ebenfalls unbekannt sind die genauen Details des Vertrags.

Amazon ist damit ein weiterer Name auf der Liste des Microsofts Lizenzierungsprogramms, die seit der Einführung im Dezember 2003, bislang mehr als 600 Firmen umfasst. Darunter befinden sich auch Namen etlicher Global Player wie LG, Nikon, Apple, Fuji Xerox, HP, Novell, Pioneer und Samsung.

Kein Word mehr von Microsoft

Mittwoch, 23. Dezember 2009 verfasst von Alexander Schell

Zumindest nicht in der aktuellen Form.

Laut einem Bericht von rp-online darf Microsoft sein Textverarbeitungsprogramm Word ab dem 11. Januar 2010 nicht mehr verkaufen. Dies ergeht aus einem Beschluss des US-Bundesverfassungsgerichtes, laut dem Microsoft ein Patentrecht der Firma i4i Inc. aus Kanada verletzt hat. Des weiteren wird Microsoft zu einer Schadenersatzzahlung an i4i Inc. in Höhe von 290 Millionen US-Dollar verurteilt.

Diese Verhandlung war die letzte Instanz eines Gerichtsstreites vom Mai diesen Jahres. Mit dem aktuellen Beschluss im Berufungsverfahren wurde das Urteil rechtskräftig.

Microsoft kündigte bereits neue Versionen für den 11. Januar 2010 an, welche frei von den patentrechtlich geschützten Elementen seien.