Obwohl die eCommerce-Branche durch etliche etablierte Bezahlsysteme (PayPal, Click & Buy, sofortueberwiesung.de etc.) und neueste Technik (Empfehlungs-Programme, Benutzerkommentare, 3d-Produktansichten) mittlerweile sehr ausgereift ist, steckt sie auf dem Gebiet des paneuropäischen Versandes noch in den Kinderschuhen.
Zwei von drei Online-Käufe müssen aufgrund von mangelnder Versandmöglichkeiten ins europäische Ausland abgebrochen werden. Umgekehrt verhält es sich etwas besser: Deutschland kann, gemeinsam mit Großbritannien, relativ gut aus dem Ausland beliefert werden.
Nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Rechtslage der einzelnen Staaten ist es für deutsche Versender sehr schwer einen Versand ins europäische Ausland anzubieten. Des weiteren machen die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten und die daraus entstehenden extremen Preisschwankungen innerhalb der EU-Staaten eine paneuropäische Verkaufsstrategie sehr schwierig.
Zumindest Ersteres wird sich wohl in naher Zukunft durch die zunehmende Vereinheitlichung der Rechtsprechung vermindern. Für die weiteren Hürden müssen wohl andere Lösungen ausgearbeitet werden. Diesbezüglich möchte die EU-Kommission Verbesserungen für einen europaweiten Wettbewerb vorantreiben.







