Es ist zwar schon einige Wochen her, dennoch denken wir, dass die vermeintliche “Killer-Application” in Sachen Online-Kommunikation names “Google Wave” einen Eintrag wert ist. Wer jetzt an die “Datenkrake Google” denkt, den können wir hier beruhigen. Diese Application ist Open Source, was Googles Sammelwut wohl einen Riegel vorschieben wird.
Was ist Google Wave? Stellen Sie sich Ihren E-Mail Client z.B. Outlook oder Thunderbird vor… Wäre es nicht schön wenn zu einem Thema nicht 15 E-Mails von 5 unterschiedlichen Absendern im Posteingang lägen, sondern diese zu einem Eintrag zusammengefasst wären? Das (und vieles mehr) ist Google Wave.
Die Antworten auf die Waves können sowohl in Echtzeit mitverfolgt werden, wie aus Instant Messengern wie ICQ oder Skype bekannt, oder aber zu einer beliebigen Zeit abgerufen werden (wie von E-Mails gewohnt). Damit man weiß wer was in welcher Reihenfolge geschrieben hat, hat Google eine Funktion namens “Playback” integriert. Diese ermöglicht es den gesamten Nachrichtenverlauf mittels einer Zeitleiste vor und zurück zu spulen, eine Historie also.
Selbstverständlich kann man das gesamte Google repertoire wie Maps, YouTube oder bloggr auf die Waves anwenden. Funktionen wie unterschiedliche Gesprächsverzweigungen, Unterthemen, Umfragetools, Diagramme und unterschiedlichste Möglichkeiten der Content-Syndication machen Google Wave zu einem großartigen Collaborations-Werkzeug.
Wir sind gespannt was dieses Tool bei seiner Veröffentlichung zu leisten vermag. Möchten Sie noch mehr erfahren? Dann schauen Sie sich doch das offizielle Präsentationsvideo der Google IO 2009 an. Nehmen Sie sich die 80 Minuten Zeit… es lohnt sich.