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Die zehn teuersten Fehler beim SEM

Donnerstag, 18. März 2010 verfasst von Alexander Schell
SEM-Kampangen einfach optimieren

SEM-Kampangen einfach optimieren

Der unabhängige Technologie-Anbieter intelliAd hat eine Liste mit den zehn teuersten Fehlern im Suchmaschinenmarketing veröffentlicht.

Wolfhart Fröhlich, CEO bei intelliAd, schätzt die mögliche Steigerung bei der Conversion-Rate sogar auf bis zu 50% ein und das bei gleichbleibenden Kosten. Erwartungsgemäß sind die meisten Fehler auf eine mangelhafte Konzeption und Struktur sowie auf ungenügende oder schlechte Auswertung bzw. Analysen der gesammelten Daten zurückzuführen.

Unter Beachtung bzw. Vermeidung folgender Punkte lassen sich Ihre SEM-Kampagnen optimieren:

  1. Unregelmäßige Auswertung und Regelung der Gebote führen zu falschen Rückschlüssen bei der Performanceeinschätzung und Gebotsoptimierung.
  2. Zu große, inhomogene Anzeigengruppen mit vielen Keywords für wenige Anzeigentexte führen tendenziell zu einer niedrigen Klickrate, einem schlechten QualityScore und damit langfristig zu höheren CPCs.
  3. Die Landingpages passen nicht zum Anzeigentext. Das führt zu schlechten Conversion-Rates.
  4. Zu wenige, zu breit angelegte Kampagnen (etwa teure Produkte und Zubehör in einer Kampagne) führen bei der üblichen Betrachtung der Performance auf Kampagnenebene zu verwaschenen, falschen Schlüssen.
  5. Ein zu stark limitiertes oder zu früh aufgebrauchtes Tagesbudget widerspricht dem Performance-Gedanken des SEM.
  6. Pauschales Einbuchen von Keywords auf „Broadmatch“ und die Missachtung der tatsächlichen Suchanfragen führen zum Einkauf von nicht performantem Traffic.
  7. Die Missachtung von Conversion-Ketten und nachlaufenden Conversions verhindert eine valide Bewertung von Keywords.
  8. SEM-Manager richten sich fälschlicherweise nach einem pauschalen oder auch veralteten CPO, statt den ROI als Zielgröße zu verwenden.
  9. Brand-Effekte werden falsch bewertet und Klicks auf die Marke zu teuer eingekauft.
  10. Placements innerhalb des Content-Netzwerkes werden entweder gar nicht analysiert oder nicht systematisch optimiert.

Suchmaschinenoptimierung wird sich wandeln

Montag, 20. Juli 2009 verfasst von Alexander Schell

Mit der rasanten Zunahme von Portalen, Communities, Bewertungsplattformen, Sozialen Netzwerken, Preissuchmaschinen und weiteren User Generated Content-Plattformen entwickelt sich das Internet immer mehr zum web 2.0 (ja, schon wieder das Wort). Da Inhalte zunehmend aus Benutzereingaben generiert werden und die von der unternehmensseite veröffentlichten Inhalte mehr und mehr von einer Inhouse SEO-Abteilung betreut werden, muss sich die SEO-Branche in absehbarer Zeit von Ihrem bisherigen Tagesgeschäft lösen und neue Verkaufsargumente etablieren.

Heutzutage geht es immer weniger um OnSite-Optimierung wie Meta-Tags, Keywords oder eine saubere Architektur. Dies gehört mittlerweile zum Standardportfolio eines guten Web-Entwicklers respektive einer Web-Agentur oder es wird, wie bereits erwähnt, Inhouse geregelt. Bei der OffSite-Optimierung (Linkbuilding, Online-PR, Verzeichnislistenpflege, Linkkauf etc.) ist die Situation nicht ganz so akut, die Tendenz weist aber weg von spezialisierten SEO-Agenturen hin zu Inhouse-Lösungen oder Full-Service-Anbietern.

Der Grund ist ein ganz Einfacher: Geld. Unternehmen sind, insbesondere durch die Wirtschaftskrise, nicht länger bereit hohe Summen in Maßnahmen zu investieren, von denen sie nicht einmal ein Feedback erhalten. Aussagekräftige Reportings sind oftmals nicht vorhanden, werden von den Kunden missverstanden oder fehlinterpretiert weil fundierte Grundkenntnisse nicht vermittelt werden. Nur in wenigen Ausnahmefällen profitieren Kunden spürbar und nachweislich von der SEO-Betreuung.

Aber wie können SEO-Agenturen nun auftrumpfen? Sie müssen für den Kunden zu “Content Controllern” werden. Da Inhalte oftmals nicht mehr in der Hand der Unternehmen liegen, sondern in der des Users, muss die Aufgabe der SEO-Agenturen eine steuernde und überwachende werden. Stichwörter hierbei Online-PR, Reputations-Management, Social Networking. SEO-Agenturen müssen zu einem “Must-Have” jeder PR-Abteilung werden, da sich diese kaum mit den technischen Gegebenheiten des Internets, geschweige denn der Suchmaschinen auskennen. Hierdurch erfahren Unternehmen einen bisher nicht vorhandenen Mehrwert in der Außenkommunikation und SEO-Agenturen können Ihr Know-How dort einbringen wo es am effektivsten ist: an der Informationsquelle.