Artikel-Schlagworte: „Google“

Ist der IE6 ein Auslaufmodell?

Donnerstag, 4. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
IE6 noch verwendbar?

IE6 noch verwendbar?

Ab März 2010 wird Google den IE6 bei seinen Produkten Google Docs und Google Sites nicht mehr berücksichtigen. Unterstützt werden folgende Browser: Internet Explorer 7.0+, Mozilla Firefox 3.0+, Google Chrome 4.0+ und Safari 3.0+. Vermutlich zählt auch Opera zu den unterstützten Browsern, da dieser regelmäßig aktualisiert wird und auf dem neuesten Stand der Technik ist.

Genau wie Google sind wir der Meinung, dass sich das Web bereits so stark weiterentwickelt hat, dass ältere Browser keine solide Grundlage mehr für die Features von heute darstellen. Wir werden in Zukunft den Internet Explorer 6 nur noch auf ausdrücklichen Kundenwunsch bei der Website-Gestaltung berücksichtigen.

Das erspart Ihnen Zeit und Kosten bei der Umsetzung und ermöglicht den Einsatz der neuesten Webtechnologie auf Ihrer Web-Präsenz. Was denken Sie über unsere Entscheidung? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare.

Achtung vor Black-Hat-SEO

Dienstag, 2. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
Gefährliches Black-Hat-SEO

Gefährliches Black-Hat-SEO

Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimiziation, kurz SEO) ist heutzutage in aller Munde, da man im Internet kaum aufzufinden ist, wenn die Seite nicht optimal bei Google positioniert ist. Eine Optimierung der Internetpräsenz nach den von Google zugestandenen Methoden nennt man White-Hat-SEO. Was genau ist aber nun Black-Hat-SEO? (Erklärung: White-, Black-, und Grey-Hat bei Wikipedia)

Black-Hat-SEO ist eine Form der Suchmaschinenoptimierung, bei der die Richtlinien der Suchmaschinen bewusst verletzt werden. Beispiele dafür sind Cloaking, Doorway-Pages, Keyword-Stuffing (Seite mit Schlüsselwörtern “vollstopfen”), Hidden-Text sowie massiver Linkkauf- oder Linktausch. Aber warum sollte jemand diese Methoden anwenden, bei der man Gefahr läuft, von Google abgemahnt oder sogar aus dem Index ausgeschlossen zu werden? Natürlich um anderen Schaden zuzufügen.

Je bekannter, einflussreicher, mächtiger oder unbeliebter ein Unternehmen wird, desto höher ist die Gefahr einer Black-Hat-SEO-Attacke. Mittlerweile tobt ein richtiger SEO-Krieg im World Wide Web. Dienstleister oder Hacker werden für gezielte Attacken gegen Konkurrenten oder Feinde engagiert. Diese tätigen Linkkäufe im Namen des “Zielobjekts” hacken dessen Website und implementieren Black-Hat-SEO-Maßnahmen, leiten übermäßigen Traffic auf die Zielwebsite, lassen Klickbots auf deren SEM-Anzeigen laufen und generieren somit Kosten, oder sie zerstören die Online-Reputation des “Zielobjekts” durch falsche Einträge in Foren, Blogs und Social Networks.

Die beste Möglichkeit sich davor zu schützen ist Aufmerksamkeit. Überwachen Sie Ihre Internet-Aktivitäten und gehen Sie Auffälligkeiten nach. Idealerweise beauftragen Sie professionelle Unternehmen für Ihre SEO, SEM und Ihr Reputations-Management. Diese übernehmen für gewöhnlich auch die Analyse, überwachen die entsprechenden Aktivitäten und helfen Ihnen bei der Abwehr von Attacken.

Paid Content kostenlos

Montag, 1. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell

Bereits im August 2009 haben wir über die damals bevorstehende Paid-Content-Offensive berichtet. Diese wurde nun von den Verlagen, allen voran Axel Springer, auch in die Tat umgesetzt. Allerdings gibt es für diese Bezahlangebote auch “Hintertürchen”.

Eines dieser “Hintertürchen” ist bei internetbewanderten Usern als “Deep Link” bekannt. Deep Links verweisen direkt auf die Inhaltsseiten, welche eigentlich nur gegen Gebühr bereit stehen. Des Weiteren bieten die Verlage die Inhalte auf ihren Mobilportalen auch kostenfrei an. Diese sind zumeist durch die Subdomain mobil.meinewebsite.de , statt www.meinewebsite.de erreichbar. Aber warum sind diese Seiten direkt abrufbar, wenn man die korrekte Internetadresse besitzt? Ganz einfach: wegen Google.

Würden die Verlage die Seiten komplett “abriegeln”, was technisch problemlos möglich ist, könnten die Suchmaschinen-Bots (Crawler genannt) die Inhalte nicht mehr indizieren. Die Inhalte wären somit im Internet nicht mehr aufzufinden. Also bleibt den Bots die Tür zu den Bezahlinhalten offen. Ein weiterer Weg an die Inhalte zu gelangen ist folglich, den User-Agent des eigenen Webbrowsers als Bot zu tarnen.

Den Verlagen ist ihre Abhängigkeit von Google, trotz aller Schelte gegen den Konzern, durchaus bewusst. Darum wird bewusst darauf Verzichtet, die Lücken zu schließen, da die Verlage hoffen, über diesen Weg flüchtige Leser der jeweiligen Artikel zu einem Abo zu bewegen oder zumindest von den Werbeinnahmen zu profitieren, welche durch die Besucher generiert werden. Ob die Rechnung aufgeht, darf bezweifelt werden.

Google.cn will nicht mehr zensieren

Mittwoch, 13. Januar 2010 verfasst von Alexander Schell

Der Suchmaschinenprimus Google weigert sich ab sofort seine Suchergebnisse der chinesischen Zensur zu unterstellen und riskiert dadurch den Fuß im am schnellsten wachsenden Internetmarkt der Welt zu verlieren.

Grund für die endgültige Entscheidung sollen laut Medienberichten massive Hackerangriffe sowie diverse andere Angriffe wie Diebstahl von Programmcode sein. “Wir haben entschieden, dass wir nicht länger bereit sind, unsere Suchergebnisse auf Google.cn zu zensieren”, heißt es im offiziellen Weblog des Unternehmens

Eine Vielzahl von Bürgerrechtsgruppen begrüßten die Entscheidung und bezeichneten sie “als einen mutigen Schritt zum Schutz der Internetfreiheit und der Menschenrechte.”

Ob Google die lokale Suchmaschine ohne Zensur weiterbetreiben kann wird sich wohl erst bei Verhandlungen mit der chinesischen Regierung rausstellen.

Google updatet Startseite

Donnerstag, 3. Dezember 2009 verfasst von Alexander Schell
Neues Google-Design

Neues Google-Design

Google reduziert bei dem neuesten Design-Update die Elemente auf der Startseite. Zu sehen sind sind lediglich das Logo, das Suchfeld und die zwei obligatorischen Buttons “Google-Suche” und “Auf gut Glück!”. Sobald Sie Ihre Maus bewegen, werden die altbekannten Elemente allesamt eingeblendet.

Unserer Meinung nach eine sehr elegante Methode, die Aufmerksamkeit der Benutzer auf das Kernelement von Google (die Suche) zu fokussieren und gleichzeitig die restlichen Funktionen beizubehalten. Somit kehrt Google zu den Tugenden der Anfangstage zurück und das ist “Simplicity” (Einfachheit). Gepaart mit einem genialen Algorithmus, war es nämlich genau das, was Google zu dem gemacht hat was es heute ist.

Darüberhinaus experimentiert Google derzeit mit einer überarbeiteten Darstellung der Suchergebnisliste um den designtechnischen Vorsprung des neuen Konkurrenten Bing aufzuholen. Es lohnt sich also derzeit ein wachsames Auge auf Google zu haben.

Buchtipp: Google AdWords

Montag, 30. November 2009 verfasst von Alexander Schell

Das Standardwerk “Google AdWords” von Alexander Beck macht Sie mit allen wichtigen Funktionen von Google AdWords bekannt. Sie lernen Schritt für Schritt wie Sie ein Google AdWords Konto anlegen und verwalten. Des weiteren lernen Sie die Funktionen am besten einzusetzen um eine erfolgreiche AdWords-Kampagne durchzuführen.

Angefangen bei der Kampagnenplanung über die Umsetzung bis zum endgültigen Controlling. Ein echtes Muss für alle, die sich mit Keyword-Advertising beschäftigen und dafür Google AdWords benutzen.

Buchdaten:
“Google AdWords” von Alexander Beck
2. Auflage 2009, Softcover
464 Seiten, Format 17,0 x 24,0

ISBN 978-3-8266-5890-7

€ 29,95

Bing und Google twittern

Montag, 2. November 2009 verfasst von Alexander Schell

… zumindest zeigen die Suchmaschinen nun Twitter-Beiträge (sog. tweets) in Ihrer Suchergebnisliste an.

Bei der Fülle von Informationen war es nur eine Frage der Zeit bis es zu diesem Schritt kommt. Google ist sich sicher, dass die Nutzer durch die Einbeziehung der Tweets einen höheren Nutzen erleben. Oder: Google möchte noch mehr über uns erfahren. Bing listet ausgewählte tweets bereits seit mehreren Monaten und weitet seinen Index nun auf sämtliche Twitter-Beiträge aus. Vorerst jedoch ausschließlich auf dem US-Markt. Zudem listet Bing Statusmeldungen von Facebook.

Interessant wird es zu sehen wie die Suchmaschinengiganten die Inhalte verarbeiten. Werden Twitter-Ergebnisse separat gelistet, gibt es eine Twitter-Suche oder werden die Ergebnisse in die organische Suche mit aufgenommen? Wenn ja, wie werden diese gewichtet? Spannend ist auch wie bzw. ob die Suchmaschinen den “Live-Effekt” übertragen können, sprich wie lange sie brauchen um die Tweets zu crawlen sobald diese veröffentlicht werden. Bei 500 Tweets die Sekunde wird es schwerlich in Echtzeit ablaufen können.

Google Sidewiki unkontrollierbar

Donnerstag, 24. September 2009 verfasst von Alexander Schell

Das neueste Produkt aus dem “Don’t be evil”-Hause Google macht Websitebetreibern das Leben schwer. Über die Google Toolbar lässt sich neuerdings der Dienst “Google Sidewiki” nutzen. Eine internetweite Kommentarfunktion, die Benutzerkommentare passend zur aktuell besuchten Website anzeigt.

Klingt im ersten Moment nach einem “Big Thing”, ist in unseren Augen jedoch nicht nur nutzlos, sondern auch überaus anmaßend. Google nimmt sich das Recht heraus eine Bewertungsfunktion für jede Seite der Welt bereit zu stellen, ungeachtet dessen ob die Betreiber eine Kommentarfunktion wünschen oder nicht. Dabei hat das einstmalige Vorzeigeunternehmen im Online-Business jedoch vergessen eine entsprechende Kontrollfunktion für Webseiten-Betreiber einzurichten. Bisher haben wir keine Möglichkeit gefunden Kommentare für bestimmte Seiten oder ganze Websites zu unterbinden.

Die einzige Möglichkeit für Website-Betreiber sich vor unliebsamen Kommentaren zu schützen ist es die Google-Toolbar zu installieren und das Sidewiki zur entsprechenden URL zu beobachten. Wir gehen von einer starken Erhöhung der Downloadzahlen für die Google-Toolbar aus… ein Schelm wer Böses dabei denkt. Google ist nicht evil!

Sobald wir eine Möglichkeit sehen unliebsame Kommentare zu unterbinden werden wir dies selbstverständlich hier im Blog veröffentlichen.

Microsoft kooperiert mit Yahoo

Mittwoch, 29. Juli 2009 verfasst von Alexander Schell

Nach der überaus erfolgreichen Einführung von Microsofts Suchmaschine bing setzt Yahoo nun auf die Suchtechnologie von Microsoft und bindet diese auf allen Yahoo-Seiten ein. Microsoft übernimmt hierbei den Technologie-Part, Yahoo den geamten Vertrieb der Textanzeigen. Im Displaygeschäft übernimmt jedes Unternehmen seinen eingenen Teil.

Nicht nur die beiden Unternehmen profitieren von dem “Big-Deal” sondern auch die gesamte Internet-Welt. Als Gegenleistung für die ordentliche finanzielle Stütze für Yahoo (ca. 500 Mio. Euro pro Jahr), das in letzter Zeit ziemlich in Wanken geraten war, erhält Microsoft den vollständigen Zugriff auf die Suchtechnologie und Reichweite von Yahoo. Weitere Einzelheiten zu den Bedingungen und Leistungen der Kooperation können Sie auf der eigens eingerichteten Micropage nachlesen.

Für uns Agenturen, Kunden und User könnte dies eine neue Ära, fernab vom Google-Monopol einleiten. Schluss mit der Datensammelwut, den gar schon diktatorischen Strafen in Form von Abstufungen und der eigenwilligen Preis- und Regelgestaltung. Diesen beiden ist es durchaus zuzutrauen Googles Thron zumindest zum Schwanken zu bringen. Wir freuen uns schon jetzt auf einen spannenden Konkurrenzkampf.

Revolutioniert Google die Online-Kommunikation?

Dienstag, 7. Juli 2009 verfasst von Alexander Schell

Es ist zwar schon einige Wochen her, dennoch denken wir, dass die vermeintliche “Killer-Application” in Sachen Online-Kommunikation names “Google Wave” einen Eintrag wert ist. Wer jetzt an die “Datenkrake Google” denkt, den können wir hier beruhigen. Diese Application ist Open Source, was Googles Sammelwut wohl einen Riegel vorschieben wird.

Was ist Google Wave? Stellen Sie sich Ihren E-Mail Client z.B. Outlook oder Thunderbird vor… Wäre es nicht schön wenn zu einem Thema nicht 15 E-Mails von 5 unterschiedlichen Absendern im Posteingang lägen, sondern diese zu einem Eintrag zusammengefasst wären? Das (und vieles mehr) ist Google Wave.

Die Antworten auf die Waves können sowohl in Echtzeit mitverfolgt werden, wie aus Instant Messengern wie ICQ oder Skype bekannt, oder aber zu einer beliebigen Zeit abgerufen werden (wie von E-Mails gewohnt). Damit man weiß wer was in welcher Reihenfolge geschrieben hat, hat Google eine Funktion namens “Playback” integriert. Diese ermöglicht es den gesamten Nachrichtenverlauf mittels einer Zeitleiste vor und zurück zu spulen, eine Historie also.

Selbstverständlich kann man das gesamte Google repertoire wie Maps, YouTube oder bloggr auf die Waves anwenden. Funktionen wie unterschiedliche Gesprächsverzweigungen, Unterthemen, Umfragetools, Diagramme und unterschiedlichste Möglichkeiten der Content-Syndication machen Google Wave zu einem großartigen Collaborations-Werkzeug.

Wir sind gespannt was dieses Tool bei seiner Veröffentlichung zu leisten vermag. Möchten Sie noch mehr erfahren? Dann schauen Sie sich doch das offizielle Präsentationsvideo der Google IO 2009 an. Nehmen Sie sich die 80 Minuten Zeit… es lohnt sich.