Artikel-Schlagworte: „Facebook“

Facebook erhält Patent für individuelle Newsfeeds

Freitag, 26. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
Newsfeeds werden außerhalb Europas bald richtig teuer

Newsfeeds werden außerhalb Europas bald richtig teuer

Das US-Patentamt spricht Facebook das Patent #7,669,123 zu. Hier der Originaltext:

“A method for displaying a news feed in a social network environment is described. The method includes generating news items regarding activities associated with a user of a social network environment and attaching an informational link associated with at least one of the activities, to at least one of the news items, as well as limiting access to the news items to a predetermined set of viewers and assigning an order to the news items. The method further may further include displaying the news items in the assigned order to at least one viewing user of the predetermined set of viewers and dynamically limiting the number of news items displayed.”

Kurz zusammengefasst: Der Text beschreibt die Funktionsweise eines Newsfeeds in einem Social Network beschrieben, mitsamt seiner viralen Verbreitung durch Links und Zuordnung zu Usern. Facebook nennt diesen Feed “Activityfeed”.

Wenn Facebok sich dazu entscheidet sein Patent geltend zu machen, hat die Entscheidung des US-Patentamtes gravierende Auswirkungen auf das gesamte Web 2.0 und alle Social Networks. Diese müssten dann die Newsfeed-Funktion entfernen oder izenzieren. Europa ist von dieser Regelung ausgeschlossen, denn hier gelten solche Softwarepatente zum Glück nicht.

Deutsche Rechtsprechung gilt nun auch für Facebook

Montag, 22. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell

Bisher unterlag Facebook, auch wenn es im deutschen Rechtsraum verwendet wurde, nicht der deutschen Rechtssprechung. Da Facebook jedoch seit kurzem eine Niederlassung in Hamburg gegründet, gibt es somit “überhaupt keinen Zweifel, dass deutsches Datenschutzrecht anzuwenden ist”, so der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar am Samstag im Deutschlandradio Kultur.

Allerdings betonte Schaar ebenso, dass es nicht leicht werden wird, Facebook zur Überarbeitung bestimmter Geschäftsbedingungen zu bewegen oder dazu, gewisse Praktiken einzustellen oder zu verändern. Facebook kümmert sich laut Schaar bevorzugt um die Einhaltung des US-Rechts, und es bedarf wohl vieler Diskussionen, um hier eine Kursänderung zu erwirken. Als Vergleich zieht Schaar den Fall Google hinzu.

Datenschutz hin oder her, der beste Schutz ist in jedem Fall der sorgsame Umgang sowohl mit eigenen Daten, als auch mit Daten von Freunden und Bekannten.

Facebook bekommt ein Facelift

Dienstag, 9. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
Facebook Februar 2010

Facebook Februar 2010

Gestern offenbarte Facebook der Öffentlichkeit sein neues Gesicht. Die auffälligsten Änderungen betreffen die Navigation. Der Contentbereich ist überwiegend gleich geblieben.

Der Widget-Balken am Fuß der Seite und das Reitermenü am Kopf des Inhaltsbereichs wurden zu einer Spalte gebündelt und am linken Seitenrand positioniert. Somit haben die Benutzer nun alle Navigationselemente in einem Bereich und müssen nicht wie früher den Mauszeiger über die gesamte Seite hetzen.

Des Weiteren werden in der linken Spalte unter der Navigation die derzeitigen Chat-Möglichkeiten angezeigt, sprich ein Auszug der Freunde, die online sind.

Die blaue Kopfleiste mit dem Facebook-Logo hat nun überwiegend informative Zwecke: Dort werden neue Freundschaftsanfragen, Nachrichten und Facebook-Benachrichtigungen angezeigt. Die Suche ist nun größer und prominenter positioniert.

Rechts oben sind die Navigationspunkte Startseite (selber Link wie Facebook-Logo), der Link zum Profil sowie ein Drop-Down-Menü für sämtliche Konto-Einstellungen.

Ein längst überfälliger Schritt zu einem rundum gelungenen Facelift. Die Bündelung der Navigationselemente spart etliche Maus-Kilometer und steigert erheblich die Orientierung und Usability des weltweit größten Social Networks.

Erst kürzlich hat Facebook nach der Kooperation mit ClickandBuy eine weitere Kooperation bekannt gegeben, und zwar mit Microsoft. Windows Live wird mit Facebook verknüpft. Hotmail-User können nun direkt aus der Hotmail-Oberfläche Kommentare zu Facebook-Mitteilungen verfassen und diese auf Facebook posten.

Facebook kooperiert mit Clickandbuy

Dienstag, 26. Januar 2010 verfasst von Alexander Schell
Facebook integriert Clickandbuy

Facebook integriert Clickandbuy

ClickandBuy darf zu seinem Kundenportfolio, zu dem bereits bekannte Marken wie Saturn, Berliner Morgenpost und Hamburger Abendblatt gehören, nun auch Facebook hinzufügen.

Damit gibt Facebook seinen Nutzern die Chance, Geldbeträge von zunächst maximal 50,- Euro innerhalb des eigenen Netzwerkes zu transferieren. Dadurch eröffnen sich Facebook-Nutzern ganz neue Möglichkeiten: Spendenaktionen, Direktverkäufe über Fansites, Teilnahmegebühren, Kartenverkauf, Verlosungen, Abogebühren, Paid-Content, App-Selling u.v.m.. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Ende Februar sollen bereits erste Summen durch das Social Network fließen. Wir sind gespannt, welche neuen Ideen und Geschäftmodelle sich daraus entwickeln.

Twitter plant API-Widget

Mittwoch, 20. Januar 2010 verfasst von Alexander Schell
Twitter plant API-Widget

Twitter plant API-Widget

Wie Facebook Connect soll’s werden, das neue Widget von Twitter. Laut einem Bericht auf Techcrunch plant Twitter eine Reihe von Tools bereitzustellen, um Website-Betreibern die Möglichkeit zu geben, die Twitter-Dienste direkt von der eigenen Web-Präsenz aus zu nutzen.

Kenner der Twitter-API profitieren bereits von Funktionen wie der Nutzer-Authentifizierung anhand von Twitterdaten oder dem Senden und Empfangen von Tweets per Schnittstelle. Programmier-Laien fehlt jedoch die Möglichkeit, sich an den Microblogging-Dienst zu koppeln. Genau für diese Zielgruppe sollen nützliche Funktionen zu einem Gesamtpaket geschnürt und in Form eines Widgets bereitgestellt werden.

Wir alle haben den Erfolg des Facebook Connect Widgets verfolgt. Demnach sollte der Nachahmung des Zwitscherdienstes nichts im Wege stehen.

Die 10 wichtigsten Social-Media-Dienste

Dienstag, 19. Januar 2010 verfasst von Alexander Schell
Social Media Network Ranking

Social Media Network Ranking

Mit ihrem Social Media Relevanz Monitor (SRM) stellt SF Interactive Performance ein Tool zur Analyse der B2B Kommunikation zur Verfügung. Dieses Tool bewertet 80 internationale Plattformen anhand von 30 Bewertungskriterien wie Allgemeine Marktrelevanz, Relevanz für Marketing & Vertrieb, Relevanz für Employee Recruiting, Relevanz für Kommunikation & PR, Relevanz aus Netzwerkeffekten, Content Qualität, Zukunftsausblick.

Das aktuell durchgeführte Monitoring beschert folgendes Ranking:

1. linkedIn – www.linkedin.com
2. XING – www.xing.com
3. Facebook – www.facebook.com
4. Twitter – www.twitter.com
5. YouTube – www.youtube.com
6. Wikipedia – www.wikipedia.org
7. Slideshare – www.slideshare.com
8. Scribd – www.scribd.com
9. Naymz – www.naymz.com
10. Metacafe – www.metacafe.com

Jedes Ranking kann von SF an das spezifische Umfeld des Unternehmens angepasst werden, um so individuelle Rankings zu generieren. Im Laufe des ersten Halbjahres möchte SF Interactive Performance eine B2C-Variante seines SRM anbieten.

Flüchtiger Sträfling blogt bei Facebook

Montag, 4. Januar 2010 verfasst von Alexander Schell

Bereits seit Wochen dokumentiert ein flüchtiger Sträfling aus England seine Flucht auf Facebook.

Der im September aus dem Hollesley-Bay-Gefängnis in Suffolk ausgebrochene Sträfling Craig ‘Lazie’ Lynch schreibt mehrmals täglich auf Facebook den aktuellen Stand seiner Flucht oder teilt den mittlerweile über 42.000 Fans seinen Gemütszustand mit. Mehrere seiner Profil- und Fan-Seiten wurden bereits mehrfach von Facebook gesperrt, was den mitteilungsbedürftigen 28-jährigen nicht daran hindert stets neue Seiten zu erstellen.

Auf E-Bay werden bereits erste Fanartikel in Form von T-Shirts angeboten. Als Motiv abgelbildet ist das Facebook-Profilbild von Lynch. Sollte Lynch jemals mit dem Gesetz ins Reine kommen, hätte er somit schonmal eine zugkräftige Referenz in Sachen Social Media Marketing.

Die aktuelle Fanpage ist derzeit unter folgendem Link erreichbar: http://bit.ly/5uxSSB

Eigene Domain bei Facebook

Dienstag, 15. Dezember 2009 verfasst von Alexander Schell
Schell Concepts Facebook Fanpage

Schell Concepts Facebook Fanpage

Seit heute hat Schell Concepts bei Facebook eine eigene Domain zur Fan-Page.

Laut Internetgerüchten sind 1.000 Fans nötig, um eine eigene Facebook-Domain in Form von http://www.facebook.com/EIGENEDOMAIN zu erhalten. Das ist nicht wahr. Mit einem Fan-Stand von 45 Fans haben wir heute erfolgreich unsere Facebook-Domain beantragt und bewilligt bekommen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Fans bedanken. Ihr seid echt klasse.

Möchten auch Sie ein Fan von Schell Concepts werden, besuchen Sie dazu unsere Fan-Page. Um den “Ein Fan werden”-Button sehen zu können, müssen Sie bei Facebook angemeldet sein.

Jeder kann so eine eigene Domain erhalten, selbst private Nutzer von Facebook können unter http://www.facebook.com/username ihre eigene Facebook URL sichern. Haben Sie eine Fan-Page, können Sie unter der selben Adresse eine URL für Ihre Seite beantragen.

Haben Sie Fragen zum Thema Facebook, den Facebook Fan-Pages oder anderen Social Networks wie Twitter, Xing oder den VZ-Netzwerken? Sprechen Sie uns an – wir stehen Ihnen jederzeit mittels diverser Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.

Resümee zum Workshop Facebook Marketing

Dienstag, 1. Dezember 2009 verfasst von Alexander Schell

Heute nahmen wir am “Workshop Facebook Marketing” der Xihit Solutions GmbH teil. Manche erinnern sich vielleicht an die Agentur im Zusammenhang mit dem “Leitfaden Facebook Marketing” (wir berichteten am 30. September 2009).

Zunächst einmal die negativen Aspekte, von denen es leider einige gab:

  • Die Location war denkbar schlecht gewählt: Direkt in der Stuttgarter Innenstadt. Die Anfahrt gestaltete sich als problematisch da die Zufahrtsstraße bekanntermaßen um die Uhrzeit zwecks Stau kaum befahrbar ist. Parkmöglichkeiten gab es nur gegen teures Geld und die Räumlichkeiten waren unserer Meinung nach zu klein für die Teilnehmerzahl.
  • Wer den Leitfaden gelesen hat konnte aus dem Workshop nur sehr wenig neues Mitnehmen. Neuer Input wurde nur durch die Fragen der Teilnehmer generiert (hier ein Dank an alle die durch rege Fragen den Leitfaden-Rahmen erweitert haben).
  • Durch die oben erwähnte Erweiterung des Rahmens seitens des Publikums hatte Herr Bersch Schwierigkeiten sein Konzept durch zu ziehen und geriet in Zeitnot (nächstes mal vielleicht eine Stunde mehr einplanen).
  • Das Kommentar von Herrn Bersch “… ich nutze Facebook selber nicht” etwa eine halbe Stunde nach Beginn des Workshops brachte einige Teilnehmer zum schmunzeln. Hierbei sei anzumerken, dass man nicht unbedingt aktiver Nutzer eines Systems sein muss, um dessen Prinzip zu durchschauen und weiterzugeben. Amüsant war der Ausspruch in dem vorliegenden Zusammenhang trotzdem.

Nun genug Kritisiert, hier die positiven Aspekte:

  • Der Leiter des Workshops Herr Andreas Bersch war sehr sicher in der Präsentation der Inhalte. Sprachtempo und Interaktion mit den Teilnehmern waren sehr gut.
  • Herr Bersch konnte alle Fragen kompetent beantworten und bewies somit eine sehr gute Fachkenntnis.
  • Die Auswahl der Arbeitsmaterialen waren gut vorbereitet und boten genug Raum für einige Improvisationen (z.B. bei der Auswahl von Beispielen).
  • Gute Ausarbeitung der Kernpunkte des Facebook Marketings (Ausnutzung der Viralität und der plattforminternen Features).
  • Sehr gute und angenehme Lernkurve für Einsteiger – von den Grundfunktionen über Anwendungen bis hin zum Advertising.
  • Durch die Fokussierung von Xihit auf Social Media Marketing reichhaltige Erfahrungswerte.

Kurzes Fazit: Xihit bietet mit ihrem Workshop einen kurzen aber umfassenden Einblick in die sehr große Welt von Facebook mit all ihren Vorteilen und neu geschaffenen Hürden (Stichwort: Streamingfilter). Ideal um sich einen Überblick über die Marketingmöglichkeiten in Facebook zu verschaffen. Bei einer Teilnahmegebühr von 65 € ist dieser Workshop eigentlich ein muss für alle Marketer und Marketinginteressenten.

Deutsches Social Network Ranking

Donnerstag, 29. Oktober 2009 verfasst von Alexander Schell
Social Network Ranking 2009

Social Network Ranking 2009

Der Hightech-Verband BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) veröffentlicht eine Studie zur Social-Network-Landschaft in Deutschland. Hierfür hat der Verband die Marktforschungsexperten von ComScore beauftragt.

Die VZ-Seiten mit StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ sind (allerdings nur gemeinsam) das Netzwerk mit den meisten Nutzern. Etwas abgeschlagen auf Platz 2 folgt das RTL-Netzwerk Wer-kennt-wen.de mit 6,2 Millionen aktiven Nutzern. Nach einem starken Lauf (dreimal mehr Nutzer als vor einem Jahr) schafft es dieses mal auch Facebook unter die drei größten sozialen Netzwerke. Ebenfalls stark gewachen ist das auf geschäftliche Kontakte ausgerichtete Netzwerk Xing. Innerhalb eines Jahres konnte das ehemals unter “Open Business Club” bekannte Angebot seine Nutzerzahl auf fast 2 Millionen annähernd verdoppeln. Der “Überflieger” ist allerdings Twitter: In einem Jahr auf 1,8 Millionen Nutzer. Bei einem Anfangswert von 72.000 ist das eine Steigerung um den Faktor 25. Dies bedeutet eine Platzierung in den Top 10 für Twitter.

Den gesamten Bericht können Sie auf der Seite der BITKOM einsehen.