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7 Regeln, um Spamfilter zu umgehen

Mittwoch, 10. März 2010 verfasst von Alexander Schell
Keinen Spamverdacht erregen

Keinen Spamverdacht erregen

Ohne die aggressiv arbeitenden Spamfilter unserer E-Mail-Anbieter wäre der tägliche E-Mail-Verkehr kaum zu bewältigen. Wie unnachgiebig die Spamfilter dabei vorgehen, verdeutlichen folgende Zahlen:

  • 80% aller eingehenden E-Mails werden als Spam aussortiert
  • Jeder fünfte bewusst abonnierte Newsletter wird fälschlicherweise als Spam aussortiert

Damit Ihr Newsletter nicht aussortiert wird, hat Torsten Schwarz, E-Mail-Marketing-Experte von absolit, 7 Tipps veröffentlicht, die Ihnen dabei helfen, dass Ihr Newsletter trotz der Spamfilter beim Kunden ankommt.

  1. Zertifizierte Versandserver verwenden
  2. Keine oder geringe Beschwerden verursachen
  3. Nutzer zum Adressbuch-Eintrag auffordern
  4. Vorher Spamtest machen
  5. Betreff nicht zu werblich gestalten
  6. Mailingliste sorgsam pflegen
  7. Sauberes HTML verwenden

Den ausführlichen Bericht erhalten Sie auf der Website von Absolit.

Mozilla präsentiert Thunderbird 3

Freitag, 11. Dezember 2009 verfasst von Alexander Schell
Mozilla Thunderbird 3

Mozilla Thunderbird 3

Der nach 2 Jahren Entwicklung nun neu erschienene Thunderbird 3 bringt über 2.000 Änderungen mit sich. Die wichtigsten Neuerungen haben wir für Sie zusammengetragen.

Die neuen Tab-Funktion:
Damit können Sie Ihre E-Mails in separaten Reitern anordnen. Thunderbird nutzt die Funktion selbst z.B. für die Darstellung der Suchergebnisse.

Neue Suchtechnologie:
Mozilla sprendiert seinem E-Mail-Client neue Suchfunktionen und -filter. Damit lassen sich E-Mails wie bereits bekannt nach Wörtern, Sätzen oder Dateien durchsuchen. Selbst die Dateianhänge werden teilweise mit durchsucht. Ebenfalls neu ist der Zeitleisten-Suchfilter. Damit lässt sich die Suche durch Einschränkung des Suchzeitraumes weiter verfeinern.

E-Mail-Account Wizard:

Mit dem neuen Kontenassistenten müssen Sie keinerlei Einstellungen mehr für IMAP, SMTP und SSL/TLS kennen. Benutzername oder/und die E-Mail-Adresse und das Passwort genügen hier bereits, den Rest macht der Wizard für Sie. Und so funktioniert’s: Haben Sie eine @web.de, @gmx.de, @msn.de oder @gmail.de E-Mail-Adresse, so kennt Mozilla die jeweiligen Servereinstellungen bereits. Sind diese nicht bekannt weil Sie keinen so prominenten Anbieter haben, müssen Sie die Einstellungen wie früher manuell eingeben, können diese jedoch Mozilla zur Speicherung freigeben. Somit werden alle weiteren Adressen dieser Domain nun vom Mozilla-Wizard erkannt… so zumindest der Plan.

Wir bevorzugen den Open-Source E-Mail-Client vor allem wegen der einfachen Addon-Verwaltung, welche die Mozilla-Produkte auszeichnet. Diverse Zusatzfeatures können hier einfach und ohne jede Mühe mit Hilfe von zahlreichen Addons ergänzt werden.

Deutsche Post stellt E-Mails zu

Donnerstag, 13. August 2009 verfasst von Alexander Schell

Schon seit Jahren ist die Anzahl der Briefzustellungen rückläufig. Im ersten Halbjahr 2009 gingen die Zustellungen, nicht zuletzt dank der Wirtschaftskrise um 9 Prozent zurück.

Nun wird das Sprichwort “Not macht erfinderisch” einmal mehr bestätigt, und zwar von der Deutschen Post. Man mag es kaum glauben, aber der Einfall ist so gut wie naheliegend: Die Deutsche Post stellt E-Mails zu und nennt folgende Vorteile:

  • E-Mail-Adressen werden zweifelsfrei Identifizierbar
  • Die Deutsche Post garantiert einen sicheren Versand, wodurch aufwendige Signaturen unnötig werden
  • Kann die E-Mail nicht zugestellt werden oder existiert kein E-Mail-Kontakt, wird die E-Mail in Schriftform an den Empfänger versand.
  • Die Lücke zwischen elektronischer und schriftlicher Post wird somit geschlossen.
  • Entlastung des Postweges und somit Ersparnis von Ressourcen und Papier… die Umwelt wird’s danken.

Sollte die Deutsche Post es wirklich schaffen den Dienst wie angekündigt bis Ende 2010 auf die Beine zu stellen, wäre es ein großer Fortschritt für den modernen Briefverkehr. Bleibt nur noch die Frage nach den Kosten. Diese müssten zwingend unter denen des konventionellen Briefverkehrs liegen, denn sonst wäre die ganze Chose sprichwörtlich “für die Katz”.

Revolutioniert Google die Online-Kommunikation?

Dienstag, 7. Juli 2009 verfasst von Alexander Schell

Es ist zwar schon einige Wochen her, dennoch denken wir, dass die vermeintliche “Killer-Application” in Sachen Online-Kommunikation names “Google Wave” einen Eintrag wert ist. Wer jetzt an die “Datenkrake Google” denkt, den können wir hier beruhigen. Diese Application ist Open Source, was Googles Sammelwut wohl einen Riegel vorschieben wird.

Was ist Google Wave? Stellen Sie sich Ihren E-Mail Client z.B. Outlook oder Thunderbird vor… Wäre es nicht schön wenn zu einem Thema nicht 15 E-Mails von 5 unterschiedlichen Absendern im Posteingang lägen, sondern diese zu einem Eintrag zusammengefasst wären? Das (und vieles mehr) ist Google Wave.

Die Antworten auf die Waves können sowohl in Echtzeit mitverfolgt werden, wie aus Instant Messengern wie ICQ oder Skype bekannt, oder aber zu einer beliebigen Zeit abgerufen werden (wie von E-Mails gewohnt). Damit man weiß wer was in welcher Reihenfolge geschrieben hat, hat Google eine Funktion namens “Playback” integriert. Diese ermöglicht es den gesamten Nachrichtenverlauf mittels einer Zeitleiste vor und zurück zu spulen, eine Historie also.

Selbstverständlich kann man das gesamte Google repertoire wie Maps, YouTube oder bloggr auf die Waves anwenden. Funktionen wie unterschiedliche Gesprächsverzweigungen, Unterthemen, Umfragetools, Diagramme und unterschiedlichste Möglichkeiten der Content-Syndication machen Google Wave zu einem großartigen Collaborations-Werkzeug.

Wir sind gespannt was dieses Tool bei seiner Veröffentlichung zu leisten vermag. Möchten Sie noch mehr erfahren? Dann schauen Sie sich doch das offizielle Präsentationsvideo der Google IO 2009 an. Nehmen Sie sich die 80 Minuten Zeit… es lohnt sich.