Archiv für die Kategorie „Software & Tools“

Google Analytics bald wertlos?

Donnerstag, 25. März 2010 verfasst von Alexander Schell
Opt-Out-Plugin für Google Analytics

Opt-Out-Plugin für Google Analytics

Laut einem Eintrag im Google-Analytics-Blog von Amy Chang, Group Product Manager bei Google für Analytics, testet Google ein globales, browserbasiertes Opt-Out-Plugin für sein kostenfreies Tracking-Tool “Google Analytics”. Damit soll es Website-Besuchern möglich sein, eine Datenerfassung durch Google-Analytics zu vermeiden.

Ob dieses Plugin nur für jeweils einzelne Websites oder global für alle Websites mit Google Analytics gilt, bleibt abzuwarten. Geht man von den Äußerungen im Analytics-Blog aus (“…the best approach would be to develop a global browser based plug-in to allow users to opt out of being tracked by Google Analytics.”), ist Google an einer globalen Lösung interessiert. In diesem Fall wären mit einem Schlag unzählige User für die Seitenbetreiber, welche Google Analytics einsetzen, unsichtbar.

Obwohl dies ein großes Entgegenkommen für alle Datenschützer ist, wären somit alle gesammelten Analytics-Daten völlig verfälscht und nicht zu gebrauchen. Es gäbe somit keinen Grund mehr, Google Analytics weiterhin einzusetzen.

Avira AntiVir. Effektiver Virenschutz.

Freitag, 19. März 2010 verfasst von Alexander Schell
Avira AntiVir

Avira AntiVir®

Das Softwaretool dieser Woche ist der Virenscanner Avira AntiVir®.

In der kostenlosen Ausführung besticht der Avira AntiVir® Personal – FREE durch einen sehr schlanken und bedienungsfreundlichen Aufbau. Die Variante beschränkt sich auf das Wesentliche, nämlich das Aufspüren und Beseitigen von Viren.

Darüber hinaus bietet Avira abgestimmte Versionen für diverse Bereiche an. Ob für den Privat- oder Home-Office-Bereich, für kleine und mittlere Unternehmen, für Großkunden, System Integratoren oder für Forschung und Lehre: Avira hat Lösungskonzepte parat.

Im günstigsten Einsteigerpaket Avira AntiVir® Premium, welches derzeit ab 19,95 € erhältlich ist, sind bereits unter anderem Spyware-, Phishing- und E-Mail-Schutz vorhanden. Beim nächstgrößeren Paket, der Avira Premium Security Suite, kommen Kinderschutz, Spamschutz und eine Firewall dazu.

Für KMUs hat Avira seine Lösungen für den Netzwerkbetrieb optimiert. Hinzu kommt ein besonderer Schutz für Dateiserver und Windows Exchange Server.

Großunternehmen profitieren bei Avira von ganzheitlichen Sicherheitslösungen in Sachen Spam- und Gatewayschutz sowie Schutz von Unternehmensnetzen und SAP.

Weitere Lösungen, Produktbundles und Informationen erhalten Sie auf der Avira-Website.

IE9 unterstützt HTML5

Mittwoch, 17. März 2010 verfasst von Alexander Schell
© 2010 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

© 2010 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

Dean Hachamovitch, Hauptverantwortlicher bei Microsoft für den Internet Explorer, verkündete gestern auf der Microsoft Entwicklerkonferenz MIX 10 einige Details zum kommenden Internet Explorer 9.

Demnach soll der IE9 den kommenden HTML5-Standard auf breiter Basis unterstützen, eine Hardware-beschleunigte Grafik- und Textdarstellung ermöglichen sowie auf einer neuen JavaScript-Engine basieren. Hauptaugenmerk der HTML5-Funktionen liegt auf den neuen Audio- und Video-Standards (Unterstützung der H.264/MPEG4 und MP3/AAC Codecs), welche ein wesentlicher Bestandteil der HTML5-Spezifikationen sind.

Des Weiteren wird der IE9 in der LAge sein, CSS3 interpretieren zu können und Scalable Vector Graphics (SVG) zu unterstützen.

Neue Skype-Version mit Screen Sharing

Freitag, 12. März 2010 verfasst von Alexander Schell
© 2010 Skype Limited

© 2010 Skype Limited

Die aktuell erschienene Skype-Version 2.8 ist dank der neuen “Screen Sharing”-Funktion unser Softwaretool der Woche.

Für alle, die Skype noch nicht kennen: Skype ist ein typischer Instant Messenger, der auf Voice- und Videochat sowie Voice over IP, kurz VoIP (Internettelefonie), spezialisiert ist. Dabei sind Gespräche, Video- und Textchats zwischen zwei Skype-Nutzern kostenfrei. Lediglich das Telefonieren in das Fest- oder Mobilnetz sowie das Versenden von SMS kosten Geld. Dieses wird von einem Prepaid-Konto abgebucht, welches man bequem per Online-Payment wie PayPal, giropay oder per Kredikartenzahlung, EC-Karte oder durch paysafe-Zahlscheine aufladen kann. Soweit nichts Neues für diejenigen, denen Skype ein Begriff ist.

Neu ist in der aktuellen Skype-Version 2.8 allerdings die “Screen Sharing”-Funktion. Damit lässt sich der aktuelle Bildschirminhalt beim Gegenüber abbilden. Dadurch eröffnet sich Skype-Usern ein enormes Potenzial vor allem im Bereich Tutorials, Anleitungen und HowTo’s. Man muss nichts mehr umständlich erklären, sondern kann es seinem Gegenüber einfach zeigen. In Verbindung mit der “Conference Call”-Funktion sind sogar ganze Online-Seminare denkbar.

Denen, die den vielen Vorteilen von Skype bislang entsagen konnten, macht es Skype mit seinem “Screen Sharing” nun noch schwerer, zumal Skype ein Tool ist, welches kostenlos zum Download bereit steht.

CeBIT-Guide für das iPhone

Freitag, 5. März 2010 verfasst von Alexander Schell
© 2010 HDM-I

© 2010 HDM-I

Passend zur CeBIT ist unser Softwaretool der Woche dieses Mal “CeBIT2go“, eine überaus nützliches App für Apples iPhone.

Der Startbildschirm der App begrüßt Sie mit zwei Auswahlpunkten “Suchen” und “In meiner Nähe”. Die Suche hilft Ihnen dabei, Aussteller, Produkte und Vorträge zu finden. Auf der dynamischen Karte werden die Ziele markiert, das Routing-System führt Sie anschließend zielsicher zum gewünschten Event.

Zusätzlich bietet die App einen persönlichen Messeguide. Dort können Sie Lesezeichen und Notizen anlegen sowie individuelle Touren planen.

Ein überaus nützliches Messetool, welches sehr schön einen der vielen Vorteile eines Smartphones aufzeigt.

Leider bringt die recht spät erschienene App auch einige Mankos mit sich, die wohl auf Zeitmangel zurückzuführen sind. Zum einen benötigt die App die aktuellste Version 3.1.3 der OS-Software, zum anderen werden die Informationen von einer Online-Quelle bezogen. Somit werden Besitzer eines iPod Touch, der im Gegensatz zum iPhone kein UMTS-Modem besitzt, dazu gezwungen, die teuren WLAN-Tarife der CeBIT zu nutzen.

Besitzer eines iPhones mit aktueller Software bekommen mit diesem Tool allerdings ein sehr praktisches Helferlein für die Messe, das unnötigen Ballast in Form von Karten, Broschüren und Vortragsplänen erspart.

Dropbox. Super einfache Dateisynchronisation

Freitag, 26. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
Dateisynchronisation mal einfach.

Dateisynchronisation mal einfach.

Das Softwaretool dieser Woche ist ein wahrer Geniestreich, sofern Sie über eine ausreichend schnelle Internetanbindung verfügen und es nicht unbedingt für sensible Daten verwenden.

Dropbox automatisiert Ihre Datensynchronisation auf die einfachste Art und Weise, die uns bekannt ist: Kostenlosen 2GB Account auf www.dropbox.com erstellen, Software auf Ihrem Linux-, Windows- oder Mac-Computer installieren und schon kann es losgehen. Einfach die gewünschten Dateien in den Dropbox-Ordner ziehen, schon werden diese mit dem Internet synchronisiert und können von jedem anderen Rechner und auch per Web-Interface auf dropbox.com abgerufen werden. Sollten Ihnen 2GB nicht ausreichen, können Sie den Speicherplatz bequem gegen einen kleinen Obulus auf 50GB oder 100GB erweitern.

Bei uns ist die Software hauptsächlich für die Datensynchronisation mit unseren Partnerfirmen und zum Datenabgleich auf unseren Mobilgeräten im Einsatz. Sie wollen auch den überflüssigen E-Mail-Verkehr reduzieren und uns Daten einfach per Drag-and-Drop zur Verfügung stellen? Kein Problem, nutzen Sie die enormen Vorteile von Dropbox und senden Sie Dateien an unseren Fileshare-Ordner.

Nachfolgend ein sehr gutes Video zur Erklärung von Dropbox:

Tradoria stellt Shop-API zur Verfügung

Donnerstag, 25. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
Tradoria E-Commerce-Plattform für Mietshop-Lösungen

Tradoria. E-Commerce-Plattform für Mietshop-Lösungen

Die mit über 2.000 registrierten Online-Händlern mitunter führende Mietshop-Plattform Tradoria stellt Händlern, Drittanbietern, Entwicklern und versierten Benutzern eine API-Schnittstelle zur Verfügung.

Daten und Informationen können nun problemlos und sicher über HTTP und XML sowohl abgerufen als auch übertragen werden. Tradoria öffnet sich somit der Entwicklergemeinde. Die daraus resultierenden Möglichkeiten sind für beide Seiten enorm: Zum einen kann Tradoria nun an externe Systeme angebunden werden, zum anderen können externe Programmierer Module oder Anwendungen entwickeln.

Tradoria hofft, dass sich durch diesen Schritt eine Entwicklergemeinde bildet, die modifizierte Produkt- und Bestellverwaltungen für den Tradoria-Shop oder Apps für mobile Endgeräte hervorbringt. Für diesen Zweck stellt Tradoria auch eine umfangreiche Dokumentation sowie eine “Sandbox” (Testumgebung) kostenfrei zur Verfügung.

Zu wünschen wäre es der Plattform aus dem bayrischen Bamberg. Denn wer schon einmal eine API entworfen hat weiß, wie viel Arbeit und Ressourcen dahinterstecken.

OpenOffice – Kostenlose Office Suite

Freitag, 19. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell

Da wir uns diese Woche stark mit Microsofts Office-Paket beschäftigt haben, ist das Softwaretool der Woche dieses Mal auch eine Office-Suite.

Das kostenfreie OpenOffice enthält alle Programme, die Sie bereits von Microsofts Pendant kennen:

  • “Write” für Textdokumente
  • “Calc” für Tabellenkalkulationen
  • “Impress” für Präsentationen
  • “Draw” für Zeichnungen
  • “Base” Für Datenbanken

Selbst die Funktionen und die Bedienweise entsprechen größtenteils dem des großen Vorbilds.

OpenOffice speichert Daten zwar in einem nativen Datenformat, Export und Import in die MS Office Formate stellen jedoch kein Problem dar. Ebenso werden gängige Formate wie SDW, HTML, XML, PDF, TEX, SDC, CSV, SQL u.v.a. unterstützt.

OpenOffice ist für die Betriebssysteme Window, Linux, MacOS und Solaris in über 30 Sprachen verfügbar. Sie können OpenOffice kostenfrei über die offizielle Website herunterladen. Für Mac-User gibt es auch noch das Fork NeoOffice, welches bis vor der Version 3 von OpenOffice unter MacOS X flüssiger und stabiler lief und dadurch einen angenehmeren Workflow gewährleistete. Seit der Version 3 läuft OpenOffice nun nativ unter MacOS X.

Inkscape. Open-Source Vector-Editor

Freitag, 12. Februar 2010 verfasst von Alexander Schell
Redrawn Inkscape logo by Andy Fitzsimon. Original uploader was Dagibit at en.wikipedia

Redrawn Inkscape logo by Andy Fitzsimon. Original uploader was Dagibit at en.wikipedia

Das Open-Source Vektorgrafikprogramm Inkscape ist die kostenlose Alternative zu den gängigen, nicht ganz günstigen Vektorprogrammen wie Illustrator, Freehand (mittlerweile von Adobe aufgekauft und eingestampft) oder CorelDraw.

Betrachtet man die Arbeiten, die in Zusammenhang mit Vektoren anfallen, wie Formen, Pfade, Texte, Markierungen, Klonen, Transparenzeffekte (alpha), Transformationen, Farbverläufe, Muster, Ebenen und Gruppen, kann Inkscape locker mit den oben genannten Kontrahenten mithalten.

Auch hinsichtlich der Effektpalette (Filter, Effekte) hat das Programm einiges im Repertoire. Einzig bei den 3D-Effekten kommt das Tool nicht ganz an die kommerziellen Vertreter ran.

Insbesondere im Falle von Illustrator zieht Inkscape ganz klar den Kürzeren, wenn es um den Gesamt-Workflow mit anderen Programmen der Adobe-Produktfamilie (Photoshop, Fireworks, InDesign etc.) geht.

Inkscape ist für MacOS X, Linux und Windows kostenfrei zum Download verfügbar. Das native Datenformat von Inkscape ist das vom W3C standardisierte SVG-Dateiformat (Scalable Vector Graphics), Formate wie PostScript, PDF, EPS, JPEG, PNG und TIFF können allerding problemlos im- und exportiert werden.

Wer also nicht auf einen schnellen Workflow angewiesen ist und kein Geld für kostenpflichtige Produkte zur Verfügung hat, für den ist Inkscape eine echte Perle unter den Open-Source-Programmen.

E-Mails und Dateien synchronisieren mit SYNCING.NET

Freitag, 29. Januar 2010 verfasst von Alexander Schell
Outlook synchronisieren

Outlook synchronisieren

Wie bekommen Sie E-Mails von einem Outlook-Account auf den anderen? Entweder Sie belassen die E-Mails nach dem POP3-Download auf dem Server, oder Sie nutzen IMAP. Was aber tun, wenn IMAP nicht angeboten wird, so wie bei vielen Freemail-Providern, oder wenn ein geschlossenes Netzwerk die Internetkommunikation verbietet? Genau hier setzt SYNCING.NET an.

Mit dem SYNCING.NET-Client lassen sich E-Mails und Daten aus Outlook synchronisieren. Dazu stellt der Ursprungs-Client eine Verbindung zu einem oder mehreren Ziel-Clients entweder über eine lokale Netzwerkverbindung oder über das Internet mit per Peer-to-Peer her. Die Internetvariante hat den Vorteil, dass SYNCING.NET einen Store-and-Forward-Server bereit stellt, der die Daten zwischenspeichert, falls einer der Ziel-Clients nicht erreichbar sein sollte. Der Synchronisationsvorgang läuft in Echtzeit ab und ist durchgehend verschlüsselt. Leider wird auch der Nachrichtenstatus mit abgeglichen. Beispiel: Eine vom Ursprungs-Client gelesene E-Mail ist auch im Ziel-Client als gelesen markiert. Auf Anfrage bestätigte uns SYNCING.NET, dass dies bereits auf der to-do-Liste stehe und baldmöglichst behoben werde.

In der aktuellen Version können nicht nur Mails und Daten aus Outlook synchronisiert werden. Neuerdings gleicht SYNCING.NET auch Festplattendaten und -ordner miteinander ab. Abgerundet wird das Angebot durch das Tool SYNCING.NET Outlook Backup. Damit lassen sich Sicherheitskopien Ihres Outlooks erstellen. Als kleines Extra erlaubt die Software auch ein Backup Ihrer Favoriten aus den gängigen Browsern.

Für beide Tools gibt es eine kostenlose Testversion auf der Seite des Herstellers. Darüber hinaus stellt SYNCING.NET ein ausführliches Produkt-Video und ein Video-Tutorial auf der Unternehmenswebsite bereit.