Die Cloud… eine “Dienstewolke” im Internet. Google gehört dazu, Facebook auch, selbstversätndlich auch Microsoft, Amazon, Yahoo, Zoho und viele andere der “Who is Who”-Liste in der Online-Branche. Unter “Cloud Computing” versteht man eine Auswahl an Online-Diensten im World Wide Web für die Bereiche “Betrieb, Bereitstellung, Support, Management, Sourcing, Architektur und Verwendung” Ihrer IT-Strukturen.
Klingt spannend – ist es auch. Jedoch ist es für viele von uns ebenso auch unbekannt, unsicher, ein wenig furchteinflößend und vor allem eins: gefährlich.
Die meisten von uns benötigen Ihren Computer mittlerweile lediglich zur Kommunikation. Briefe schreiben, E-Mailing, Instant-Messaging, Video- und Musik, für Aktivitäten in Social-Media Plattformen und zwischendurch darf es auch mal eine Runde Mahjong gegen einen Freund in Australien sein. Für all diese Aktivitäten brauchen Sie keinen überdimensionierten Heim-PC mit der ganzen Hardware, einem teuren Betriebssystem und dem ganzen technischen Schnick Schnack. Alles was Sie dafür brauchen ist ein Browser, die Rechenleistung von Handys reicht dafür bereits aus.
Doch wohin mit meinen Daten werden Sie fragen – Richtig… die speichern wir doch heutzutage online. Fotoalben auf StudiVZ oder flickr, Videos auf YouTube und die eigenen Dateien liegen sicher und jederzeit zum Austausch bereit bei RapidShare. Alles jederzeit und überall verfügbar, mehrfach gebackupped (Backup = Datensicherung) und das so gut wie umsonst. Irrtum – nichts auf der Welt ist umsonst.
Wussten Sie dass Google jegliche Ihrer Aktivitäten auf seinen Plattformen aufzeichnet und jede E-Mail-Korrespondenz auch nach einer Löschung Ihrerseits speichert? Oder dass ICQ sich die Rechte über all Ihre durch den Dienst übermittelten Aussagen vorbehält? Selbst die Rechte für Ihre evtl. teuer produzierten Videos geben Sie aus der Hand, wenn Sie diese bei YouTube veröffentlichen.
Eine weit größere Gefahr birgt ein Hackerangriff. Stellen Sie sich vor Sie haben sensible Daten bei einem dieser Dienste und ein Hacker oder ein Virus gelangt in das System. Ihre Daten werden zerstört oder gelangen in fremde Hände. Sie können sich vorstellen dass große Diensteanbieter auch jede Menge an potenziell wichtigen Daten bereithalten und eben deshalb ein ebenso großes Ziel für Cyber-Attacken darstellen. Nur die wenigsten der sogenannten ASP (Applikation Service Provider) sind solcher Hackerangriffe datenschutztechnisch gewappnet und stellen somit ein hohes Sicherheitsrisiko für Ihre (sensiblen) Daten dar.
Einige Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung jedoch bewusst und investieren viel Geld für ein hohes Maß an Sicherheit. Nichts desto trotz müssen Sie selbst entscheiden wem Sie Ihre Daten überlassen. Wir möchten Ihnen mit diesem Artikel nur die potenziellen Risiken vor Augen halten und dafür Sorgen dass Sie behutsam darauf achten, wem Sie Ihre Daten anvertrauen.