Archiv für November 2009

Buchtipp: Google AdWords

Montag, 30. November 2009 verfasst von Alexander Schell

Das Standardwerk “Google AdWords” von Alexander Beck macht Sie mit allen wichtigen Funktionen von Google AdWords bekannt. Sie lernen Schritt für Schritt wie Sie ein Google AdWords Konto anlegen und verwalten. Des weiteren lernen Sie die Funktionen am besten einzusetzen um eine erfolgreiche AdWords-Kampagne durchzuführen.

Angefangen bei der Kampagnenplanung über die Umsetzung bis zum endgültigen Controlling. Ein echtes Muss für alle, die sich mit Keyword-Advertising beschäftigen und dafür Google AdWords benutzen.

Buchdaten:
“Google AdWords” von Alexander Beck
2. Auflage 2009, Softcover
464 Seiten, Format 17,0 x 24,0

ISBN 978-3-8266-5890-7

€ 29,95

Online fernsehen mit Zattoo

Freitag, 27. November 2009 verfasst von Alexander Schell
Zattoo - Fernsehen am PC

Zattoo - Fernsehen am PC

Mal ganz fernab von sämtlichen Businesstools hier ein Software-Tipp zur Freizeitgestaltung.

Mit Zattoo bringen Sie ihr Fernseh-Programm auf Ihren Computer und das völlig legal und kostenlos. Sie können beim Tippen von Texten Ihre Lieblingssendung sehen oder in einer Pause im Büro bei einem Tennis-Match entspannen. Das einizige was Zattoo von Ihnen verlangt ist eine Registrierung und die Installation des aktuellen Flash-Players (auf den meisten Rechnern vorhanden).

Ein kleiner Wermutstropfen: Zattoo darf nicht alle Sender bereitstellen. Eine dennoch sehr umfangreiche Liste aller Kanäle finden Sie auf der Zattoo-Website. Dafür werden Sie mit einem üppigen Angebot an deutschen Radiosendern entschädigt.

Zattoo bietet seine Software für die gängigsten Betriebssysteme (Windows, MacOS X und Linux) an. Der Download verläuft sehr schnell und die Installation reibungslos. Sehr gut gefallen hat uns der elektronische Programm-Guide, mit dem man sich einen raschen Überblick über das aktuelle Programm aller Kanäle verschaffen kann.

Die beliebtesten Blogger-Seiten

Donnerstag, 26. November 2009 verfasst von Alexander Schell

Die Initiative ://urlfan hat eine All-Time Top 100 Liste der beliebtesten Websites von Bloggern bereitgestellt. Hierfür wurden Messungen von 3.783.534 Websites die in 302.920.977 Blogeinträgen aus 5.970.230 blog feeds ausgewertet wurden zu Grunde gelegt (Stand 26.11.2009, Quelle: ://urlfan).

Wir wollen Ihnen nachfolgend die Top 25 der beliebtesten Blogger-Webseiten vorstellen:

  1. en.wikipedia.org
  2. youtube.com
  3. flickr.com
  4. twitter.com
  5. google.com
  6. myspace.com
  7. facebook.com
  8. imdb.com
  9. nytimes.com
  10. apple.com
  11. vimeo.com
  12. washingtonpost.com
  13. technorati.com
  14. tinyurl.com
  15. cnn.com
  16. microsoft.com
  17. news.yahoo.com
  18. gmail.com
  19. wordpress.org
  20. online.wsj.com
  21. digg.com
  22. techcrunch.com
  23. amazon.com
  24. usatoday.com
  25. boston.com

Eine detaillierte Auflistung aller Top 100 Websites finden Sie auf der Website von ://urlfan.

Rollout: Provimedia GmbH

Mittwoch, 25. November 2009 verfasst von Alexander Schell
Provimedia GmbH

Provimedia GmbH

Am Freitag den 20. November wurde die von uns, in Zusammenarbeit mit Alexander Weipprecht von der Provimedia GmbH, neu gestaltete Unternehmenswebsite veröffentlicht.

Gestern wurden die neuen Produkte samt Ihrer Logos auf Provimedia.de veröffentlicht. Dies ist der Beginn einer mehrstufigen Produktneueinführung, bei der Schell Concepts die Provimedia begleiten wird. Bei den Produkten handelt es sich bisher um Provimedia Consulting & Service, Selectpremium, hacker.de, Speicheranbieter.de und backupanbieter.de (Logo zu sehen auf der Provimedia Website).

Sobald die Produktwebsites freigegeben wurden, werden wir unseren Referenzbereich um diese erweitern und dies hier im Blog mitteilen.

Online-Bonitätsprüfung rechtlich bedenklich

Dienstag, 24. November 2009 verfasst von Alexander Schell

Eine automatisierte Online-Bonitätsprüfung und damit eine einhergehende Datenweitergabe ohne Einwilligung fällt nur unter den § 28 Abs. 1 Nr. 2 BDSG wenn es der Wahrung der Interessen des Online-Händlers dient. Dies trifft zu wenn der Händler ausschließlich eine einzige Zahlungsart anbietet, bei der er in Vorleistung treten muss, wie es bei Zahlung per Rechnung der Fall ist.

Werden darüberhinaus noch weitere Zahlungsmöglichkeiten angeboten, ist der Händler verpflichtet vor der Bonitätsprüfung eine klare Einverständniserklärung einzuholen (z.B. per Opt-in). Eine weitere Hürde unseres Rechtsstaates denken Sie? Nicht unbedingt. Die Zahlung auf Rechnung ist immer noch möglich, der Kunde muss nur ein Häkchen setzen, wenn er per Rechnung zahlen möchte. Ein kleines “Opfer” für den Kunden, wenn der Händler im Gegenzug das gesamte Risiko auf sich nimmt.

Positiver Nebeneffekt für den Händler: Die Rechnungszahlung wird “erschwert” und mehr Kunden werden dazu bewogen die alternativen Zahlungsmethoden zu nutzen. Negativer Effekt: Es drohen weitere Abmahnwellen mit Strafen bis zu 300.000 Euro oder mehr, in Einzelfällen kann der Entzug der Gewerbeerlaubnis oder im Schwerstfall auch Freiheitsstrafe die Folge sein.

Kosten für Webauftritte häufig überschätzt

Montag, 23. November 2009 verfasst von Alexander Schell

Laut einer aktuellen Umfrage an der sich weit über 600 Probanden beteiligten, werden die Kosten für eine eigene Online-Präsenz viel zu hoch eingeschätzt.

Die Teilnehmer sollten eine Schätzung für die Gesamtumsetzung (Design und Programmierung) einer Unternehmens-Website mit ca. 40 Seiten auf CMS-Basis abgeben. Jeder Vierte vermutete die Kosten lägen zwischen 7.000 und 10.000 Euro, und gut jeder Fünfte schätzte die Kosten auf 10.000 bis 15.000 Euro. 12 Prozent würden für so eine Website sogar über 15.000 Euro ansetzen. Mehr als das Doppelte der tatsächlichen Kosten.

Diese betragen nämlich 3.500 bis 7.000 Euro bei einem Projekt der genannten Größe. Erfreulicherweise ist sich beinahe ein Drittel der Umfrageteilnehmer der wirklichen Kosten bewusst. Unverständlich: 14 Prozent wären nicht bereit 3.500 Euro für solch eine Umsetzung bereit zu stellen.

Warum gehen die Preisvorstellungen wohl so weit auseinander? Das liegt zum einen an den nicht bemessbaren Leistungen der Grafiker und Programmierer. Ein noch so bekannter (und dementsprechend wohlverdienender) Designer kann bei der einfachsten Firmenwebsite versagen, wenn er nicht den Geschmack und das CI des Kunden trifft. Ebenso kann die Programmierung eines Systems viel zu teuer sein, wenn ein zu flexibler Programmierstil und eine überzogene Software-Architektur die eigentliche Notwendigkeit bei weitem übersteigen.

Schell Concepts empfiehlt daher allen Kunden und Unternehmen, die ihre Online-Aktivitäten verstärken wollen sich keinen Preisspekulationen hinzugeben und stattdessen einen kostenfreien und unverbindlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Starkes Passwort leicht erstellen

Samstag, 21. November 2009 verfasst von Alexander Schell

Ihnen fällt kein gutes Kennwort für eine der unzähligen Anmelderoutinen im Internet oder für sonstige Verschlussachen ein?

Mit dem SoftFuse Password Generator Free können Sie sich ein Passwort zufällig generieren lassen. In der kostenlosen Variante können Sie ein Kennwort mit einer Länge von bis zu 32 Zeichen erstellen. Dabei entscheiden Sie was für Zeichen verwendet werden dürfen: Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen oder alle zusammen.

Das Programm ist relativ schlank, sehr eingägig bei der Benutzung und sollte auf keinem Rechner fehlen.

Telekom kauft Strato

Donnerstag, 19. November 2009 verfasst von Alexander Schell

Es ist schon seit längerem bekannt, dass Freenet sich stärker auf die Bereiche Mobilfunk und mobile Web konzentrieren möchte. In diesem Zusammenhang war Freenet um den Verkauf von Strato bemüht.

Heute ist es soweit. Die Deutsche Telekom kaufte heute alle Aktien an der Strato AG und an dessen Rechenzentrum “Strato Rechenzentrum AG”. Ebenfalls großes Interesse hatten der Konkurrent United Internet, als auch ein Mitbewerber aus Großbritannien angemeldet.

Die Aufsichtsräte der beiden Unternehmen haben dem Kauf zu einem Preis von 275 Millionen Euro bereits zugestimmt.

Müssen Cookies bald genehmigt werden

Mittwoch, 18. November 2009 verfasst von Alexander Schell

Die EU denkt über eine Verschärfung der Datenschutzrichtlinien in Bezug auf Cookies (Textdateien, die auf dem Computer des Benutzers angelegt werden um Informationen zu speichern) nach. Demnach dürfen Seitenbetreiber nur dann ein Cookie setzen, “wenn der Benutzer klare und verständliche Informationen erhalten und seine Zustimmung gegeben hat”. Laut Meinung vieler Online-Medien wäre es eine Katastrophe und  eine erhebliche Behinderung für die gesamte Online-Wirtschaft.

Im eCommerce werden Cookies beispielsweise für einen anonymen und bequemen Einkauf verwendet (Session-Cookies). Zudem nutzen viele Dienste die Cookies für die “Angemeldet bleiben”-Funktionen indem sie für den Zugang benötigte Daten in Cookies auslagern. Die Werbebranche nutzt Cookies um anonyme Benutzerdaten zu sammeln, z.B. kann ein Cookie informationen enthalten ob ein bestimmter Banner schon einmal angezeigt wurde.

Wie man sich vorstellen kann, würde es der europäischen Internetwirtschaft enorm erschwert werden eBusiness zu betreiben. Von den Nachteilen gegenüber nicht-europäischen Ländern ganz zu schweigen. Einen Ausnahmefall sieht die Regelung allerdings vor: Wenn das Cookie “unbedingt erforderlich” ist, darf es auch weiterhin direkt auf dem Computer des Surfers abgelegt werden.

Eine Regelung welche Zulasten der (bereits jetzt überlasteten) Gerichte geht, zumal die Verordnung natürlich auch ins nationale Recht aller EU-Mitglieder umgesetzt werden muss. Das erklärte Ziel mit dieser Verordnung die Verbreitung von Schadsoftware einzudämmen wird damit definitiv nicht erreicht, denn dazu ist die Cookie-Technik bei weitem zu primitiv.

Die Fälle von dubiosen Plänen, Gesetzesentwürfen und Restriktionen seitens der Politik (national und paneuropäisch) häufen sich immer mehr. Der gesamten Internet-Branche wäre es zu wünschen, wenn die Politiker mehr Kompetenz in Sachen Internet vorweisen würden oder sich zumindest halbwegs kompetenter Beratung bedienten.

Mit Ask Ken macht recherche richtig Spaß

Dienstag, 17. November 2009 verfasst von Alexander Schell
Ask Ken Ergebnisdarstellung

Ask Ken Ergebnisliste

Der “Visual Knowledge Browser” Ask Ken visualisiert die Suchergebnisse auf eine etwas andere Art und Weise die richtig Spaß macht.

Beim ersten Aufruf von Ask Ken sehen Sie nur eine leere hellgrüne Fläche und einen weißen Balken auf der rechten Seite. Darüber befindet sich ein sehr unauffällig positioniertes Suchfeld. Geben Sie dort ein Suchbegriff ein fängt Ask Ken an diverse Datenbanken wie Wikipedia und Freebase zu durchsuchen.

Die Hauptattraktion von Ask Ken ist jedoch die Ergebnisdarstellung in Form von Kreisen, welche in mehrere Felder aufgeteilt sind. Jedes Feld steht für einen weiteren relevanten Bereich zum gesuchten Begriff. Klickt man darauf öffnet sich ein weiterer Kreis und wird neuer Ausgangspunkt. Der alte Ausgangspunkt verschwindet nicht etwa, sondern wird ausgegraut. So erhält man einen Recherchepfad und kann jederzeit zu einem gewünschten Punkt zurückkehren und sich einen neuen Pfad wählen.

Diese neuartige Art der Recherche macht unglaublich viel Spaß, nicht zuletzt durch das sehr schlichte und überaus funktionelle Interface. Möglich wird dies durch das Canvas-Element aus HTML5, mit dem sich einfache Vektorformen zeichnen, Bilder drehen und Animationen bauen lassen. Könnte dies ein Konkurrent für Flash im Darstellungssegment für Grafiken und Diagramme werden?

Auch Google hat mit seinem “Wonder Wheel” ein ähnliches Konzept getestet. Dies kommt allerdings nicht an das Look and Feel von Ask Ken heran. Wir hoffen sehr, dass dieses Projekt fortbesteht und weiterentwickelt wird. Eine Innovation in der Visualisierung von Ergebnislisten, insbesondere für die Online-Recherche ist es allemal.