Laut einer aktuellen Meldung verpflichtet das Onlineauktionshaus eBay ab dem 22. September alle Händler, die Ihre Produkte in den Medienkategorien präsentieren wollen, zum kostenlosen Versand ihrer Waren.
Zwar war dies bereits in einigen Kategorien des Elektronikbereiches bereits der Fall, nun scheint eBay den Kurs weiter fort zu führen und somit den Unmut der (bisher treu gebliebenen) Powerseller weiter zu schüren.
Der Vorteil für den Endverbraucher: er bekommt nun einen besseren Vergleich zum Einzelhandel, denn dort werden die Versandkosten ebenfalls in den Verkaufspreis eingerechnet. Die Händler bekommen Bestnoten im Bewertungskriterium “Versandkosten” was den Punkt letztlich ad absurdum führt (taktisch sehr clever eingefädelt von eBay *hüstel*).
Das eBay dadurch allerdings an den Versandkosten mitverdient ist eine Frechheit. Die Versandkosten haben mit dem Warenwert und dem Verkaufsprozess an sich nicht das Geringste zu tun. Letztendlich ist diese Vorgehensweise gleichzusetzen mit einer Besteuerung der Versandkosten. Dies müssen die Händler natürlich Kompensieren und die Versandkosten entsprechend anpassen, denn die Konkurrenz abseits von eBay zahlt keine “eBay-Versandkostensteuer”.
Schlagworte: Auktion, eBay, Powerseller, Versandkosten
































